Aufgefüllter Kader sorgt vor dem Heimspiel für Optimismus

SG H2Ku blickt auch aufgrund der Rückkehrer optimistisch auf das Heimspiel am Samstag gegen den TSV Weinsberg / Landesligateam empfängt die HSG Ostfildern

 

Nach dem Sieg am Tag der deutschen Einheit gegen den TSB Schwäbisch Gmünd steht für die SG H2Ku Herrenberg am Samstag um 20 Uhr bereits das nächste Heimspiel auf dem Plan. Mit einem Heimsieg gegen den TSV Weinsberg wäre der Traumstart für den Gäuclub perfekt. Allerdings reisen die Weinsberger sicher mit breiter Brust an den Fuß der Stiftskirche.

 

Die Lage: Mit der SG H2Ku ist nur noch ein Team in der Liga ohne Verlustpunkt. Nach der ersten Saisonniederlage in Baden-Baden zeigte der TV Willstätt mit einem klaren Sieg in Lauterstein, dass mit den Ortenauern in dieser Saison zu rechnen ist. Die SG Pforzheim/Eutingen unterstrich einmal mehr mit einem klaren Erfolg in Neckarsulm die Rolle als Spitzenteam und liegt mit einem Spiel Rückstand in Lauerstellung auf die Spitze. Die TSG Söflingen errang den zweiten Punkt, diesmal gegen Weilstetten, verbleibt aber am Tabellenende. Die Söflinger haben aber mit dem TSB Schwäbisch Gmünd nun einen prominenten Tabellennachbarn im Keller des Klassements.

 

Die Gäste: Bereits das Premierenjahr in der vergangenen Saison in der Oberliga Baden-Württemberg nach dem Abstieg 2013 deutete an, dass der TSV Weinsberg gekommen ist, um zu bleiben Mit Platz fünf dürfte man an der Burg Weibertreu sicher mehr als zufrieden gewesen sein. Und auch in diesem Jahr deutete sich eine ähnlich gute Platzierung an. Auch der Trainerwechsel hin zu Stefan Fähnle, zuletzt noch in Heilbronn-Horkheim am Ball, brachte kein Knick in die bisherige Erfolgsgeschichte. Mit Fähnle geht übrigens beileibe nicht der erste Akteur den Weg vom TSB Heilbronn-Horkheim zum benachbarten TSV Weinsberg. Spieler wie Roland Kroll, Jan König oder Alexej Prasolov griffen schon für den Verein am Stauwehr in den Harztopf. Die Weinsberger dürften auch aus einem anderen Grund hochmotiviert das Parkett der Markweghalle betreten. Mit einem Erfolg könnte der Gast die SG H2Ku in der Tabelle überflügeln.

 

Die Gastgeber: Vier Siege in vier Spielen ist die bisherige, makellose Ausbeute der SG H2Ku Herrenberg. Bedenkt man die Personalnot, die in den ausgetragenen Partien vorherrschte, gewinnt diese Bilanz sicher noch einmal einiges an Wert. Für den Samstag sieht die Sachlage erfreulicherweise wieder ein klein wenig besser aus. Obwohl Christian Rau schon am Dienstag im Kader war, braucht der Halbrechte trotzdem wohl noch etwas Zeit, um zu gewohnter Stärke zurückzufinden. Zudem hofft wohl die ganze SG- Gemeinde auf ein Comeback von Dominic Rose. Zur Erinnerung: Der Allrounder war nach einer langen Verletzungspause im Frühjahr ins Team zurückgekehrt und hatte sich im ersten Spiel prompt wieder schwer verletzt. Ob und wie lange er am Samstag spielen kann, ist aber noch völlig offen. Trotzdem sind beide Personalien enorm wichtig für das Spiel der SG H2Ku. Denn klar dürfte auch sein, dass Kraftakte mit dünnem Kader über eine lange Saison kaum möglich sein werden.

Daher werden auch am Samstag die Spieler wieder auf die zahlreiche Unterstützung von den Rängen hoffen. Ob es zum Lohn wieder ein viertelstündiges Feuerwerk ihrer Lieblinge wie am Dienstag gegen Schwäbisch Gmünd gibt, kann niemand versprechen. Eine volle Markweghalle hätten die Akteure des Spitzenreiters aber auf alle Fälle verdient.

 

SG H2Ku kämpft um weiße Weste

Ebenfalls auf den Heimvorteil bauen kann am Samstag die zweite Vertretung der SG H2Ku Herrenberg. Nach dem famosen Start mit drei Siegen aus drei Spielen kann die Landesliga-mannschaft der SG H2Ku am Samstag um 17.45 Uhr im Heimspiel gegen die HSG Ostfildern sogar noch nachlegen und den Traumstart mit einem Sieg perfekt machen. Auf dem Papier sieht die Aufgabe zwar relativ einfach aus, jedoch dürfte Trainer Markus Ilitsch seine Jungs eindringlich vor Unterschätzung warnen. Der Tabellenletzte hat bisher alle drei Spiele verloren, jedoch stets äußerst knapp mit ein oder zwei Toren Unterschied. Nicht zuletzt durch die Hilfe der eigenen Fans sollen die Punkte trotzdem in der Markweghalle bleiben.

 

Verkauf von Dauerkarten am Samstag Zum Spiel am Samstag wird neben der  seit längerem Möglichkeit des Onlineerwerbs letztmalig ein Dauerkartenverkauf angeboten. Die Preise können Sie auf der Internetseite der SG H2Ku Herrenberg entnehmen. Die gespielten Partien werden natürlich angerechnet.

 

 

 

-pg-

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Nächstes Heimspiel

Sonntag, 22.10.2017, 18 Uhr

SG Pforzheim/Eutingen

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