Coach wünscht sich tolles Erlebnis mit gutem Ergebnis

Der neue Trainer der SG H2Ku Herrenberg, Alexander Job

 

Alexander Job will mit seinem Team gegen einen übermächtigen Gegner einige Akzente setzen

 

Es ist eine wahrhaft hochklassige Handballveranstaltung, die am Sonntag in der Herrenberger Markweghalle über die Bühne gehen wird. Bevor die Damen der SG H2Ku Herrenberg um 17 Uhr gegen die SG BBM Bietigheim offiziell in die Saison starten, richten sich die Blicke der Handballfans ab 14:30 Uhr auf den amtierenden Vereinsweltmeister der Männer. Über die Rollenverteilung beim Spiel des Baden-Württemberg Oberligisten gegen die Füchse Berlin braucht sich derweil niemand ernsthaft Gedanken machen.

 

Es hat nicht viel gefehlt und die Füchse Berlin hätten im Mai dieses Jahres eine weitere Trophäe in ihrer Vereinsvitrine platzieren können. Doch die Finalniederlage im Final Four des EHF-Cups gegen FrischAuf Göppingen machte dies zunichte. Trotzdem befindet sich der Hauptstadtklub laut seinem Manager Bob Hanning auf dem richtigen Weg. Das darf man dann auch getrost glauben, allein der zweifache Titel eines Vereinsweltmeisters spricht unmissverständlich für sich.

 

Von dieser Klasse wollen sich am Sonntag auch die Herrenberger Handballfreunde überzeugen. Und die Vorfreude darauf ist riesengroß. Die Organisatoren rechnen damit, dass zum Spieltag die Tausendermarke in der Markweghalle zumindest in klarer Sichtweite liegt. Kommen werden viele sicherlich gerade wegen des Kaders der Füchse Berlin. Angeführt von der momentan wohl schillerndsten Persönlichkeit des deutschen Handballs, Silvio Heinevetter, tummeln sich im Team von Trainer Velimir Petkovic mit Steffen Fäth, Paul Drux (momentan verletzt), Erik Schmidt und Fabian Wiede vier Europameister von 2016. Besonderes Interesse wird aber auch der ausländischen Garde um Hans Lindberg, Petar Nenadic oder Peter Stochl zuteil werden.

 

Was kann man nun von den Gastgebern erwarten? Zuerst einmal rechnet Coach Alexander Job in seinem Heimspieldebüt damit, dass die Füchse natürlich zeigen, warum sie eine der besten deutschen Vereinsmannschaften sind. Dies heißt allerdings nicht, dass sein eigenes Team am Sonntag nur Spalier stehen wird. Im Gegenteil, in Sachen Motivation dürfte der Gastgeber wohl sogar einen kleinen Vorteil haben. Ob dies für ein gutes Ergebnis ausreicht, steht dann aber auf einem anderen Blatt.

 

Während die Füchse Berlin am Samstagabend direkt vom Esslinger Marktplatzturnier mit starker Gegnerschaft anreisen werden, stand für die Oberligahandballer aus Herrenberg „nur“ Training auf dem Programm. Dabei wurde zuletzt ein wenig das Training auf den Sonntag angepasst. „Wir werden 100 % fit in die Begegnung gehen“, ließ Alexander Job etwas in seinen Vorbereitungsplan blicken. Auch wenn ein Sieg oder auch ein Teilerfolg kaum in Reichweite liegt, will sich die Mannschaft so teuer wie möglich verkaufen. „Es soll ein tolles Erlebnis mit dem bestmöglichen Ergebnis für uns werden“, lautet die Vorgabe von Alex Job. Verzichten muss der Herrenberger Übungsleiter neben den Langzeitverletzten Fabian Gerstlauer und Dominic Rose auf Andreas Scheurle. Dem Linksaußen plagen derzeit Schulterprobleme. Auf jeden Fall dürfen sich die einheimischen Fans am Sonntag aber auf die Neuzugänge Marvin Heinz, Maximilian Fuhrmann und Rückkehrer Chris Dürner freuen.

 

 

 

-pg-

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