Das Bangen überwiegt nach Pokalsieg in Fridingen

Die gute Nachricht des Tages: Jannis Mezger konnte ebenso wie Sandro Münch nach langer Pause wieder mitwirken / Foto: P. Gebhardt

 

SG H2Ku überspringt die Pokalhürde in Fridingen locker und muss die Verletzung von Dominic Rose verdauen

 

Mit einem souverän erspielten 29:19 (11:6) gegen die HSG Fridingen/ Mühlheim zogen die Männer der SG H2Ku Herrenberg am Samstag in die nächste Runde des HVW- Pokals ein. Während Jannis Mezger und Sandro Münch ein gelungenes Comeback nach längeren Verletzungspausen feiern konnten, muss der Oberligist um Dominic Rose bangen, der früh verletzt ausschied.

 

Es waren gerade einmal sieben Minuten gespielt, als der gerade erst wiedergenesene Rose von der halbrechten Position nahezu unbedrängt zum 4:0 für seine Farben einnetzte. Sekundenbruchteile später krümmte sich der Spielmacher mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Hallenboden und hielt sich das rechte Knie. Wie schwer die Verletzung tatsächlich ist, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen müssen.

 

Der Ausfall hinterließ im Spiel der Herrenberger erst einmal einen kleinen Schock. „In der Abwehr lösten wir das über den Kampf, im Angriff ging doch ein wenig die Konzentration verloren“, räumte Fabian Gerstlauer später ein. Insgesamt konnte der Trainer der SG H2Ku allerdings ein sehr positives Fazit ziehen. Besonders die Abwehrarbeit hatte es ihm dabei angetan: „Wir haben sechzig Minuten gekämpft und unser Konzept durchgezogen“.

 

Nachdem die Hausherren aus der Württembergliga nach fünfzehn Minuten auf 4:6 verkürzen konnten, zogen die Gäste in der torarmen ersten Halbzeit bis zum Pausenpfiff auf 11:6 davon. Erwähnenswert war vor allem, dass Goalgetter Sandro Münch nach seinem überstandenen Beinbruch wieder die ersten Akzente setzen konnte.

 

Der zweite Durchgang sollte im Spielverlauf keine großen Änderungen mit sich bringen. Erwartungsgemäß waren die Lücken in beiden Deckungsreihen nun etwas größer als noch im ersten Durchgang. Torhüter Nicolas Rhotert, der aufgrund von kurzfristigen Erkrankungen als einziger Schlussmann zur Verfügung stand, konnte sich trotzdem mehrfach auszeichnen. „Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart war heute sehr gut“, konnte auch Fabian Gerstlauer frohlocken.

Spätestens beim vom ganzen Team umjubelten 12:17 durch den Rückkehrer Jannis Mezger war eine Vorentscheidung in der sehr fair geführten Pokalpartie gefallen. So sehr sich die Fridinger auch mühten, die SG H2Ku hielt ihren Gegner jederzeit sicher auf Distanz. Nicht zuletzt auch durch die Treffer der beiden Außen. Während rechts Marvin Seeger mit sechs Treffern seine aufstrebende Form unterstrich, konnte auf der Linksaußenposition Youngster Niko Schnitzler mit vier Toren ebenfalls aufhorchen lassen.

 

Am Ende stand ein ungefährdetes 29:19. Für Coach Gerstlauer war auch die Höhe des Sieges im Hinblick auf die nächste Woche nicht unwichtig. „So gehen wir mit einem positiven Gefühl ins erste Punktspiel. Allerdings erwartet uns in Neckarsulm ein ganz anderes Kaliber. Dort will die SG H2Ku Herrenberg am kommenden Samstag unbedingt die beiden Niederlagen aus dem Vorjahr vergessen lassen.

 

-pg-

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