Der Auftakt gerät zur großen Sause

Große Freude nach dem Schlusspfiff bei Max Fuhrmann (li.) und Sascha Marquardt / Foto: P. Gebhardt

 

Dank einer bärenstarken Abwehr siegt die SG H2Ku zum Auftakt der Saison deutlich in Neckarsulm.

 

Das hätte kaum besser beginnen können. Im ersten Spiel der neuen Saison in der Oberliga Baden-Württemberg überzeugte die SG H2Ku Herrenberg auf der ganzen Linie. Das 21:30 (11:17) bei der NSU Neckarsulm ging auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Besonders konnte sich Coach Fabian Gerstlauer über die Abwehrleistung seiner Mannschaft freuen.

 

21 Gegentore in den heutigen Handballzeiten lassen schon erahnen, dass die Defensive der SG H2Ku einfach einen guten Eindruck hinterlassen haben muss. Und so war dem Trainer der Herrenberger Spielgemeinschaft die Freude nach dem Spielende auch deutlich anzusehen. Und nicht nur nach dem Ende. Schon vor dem Beginn der Partie strahlte Gerstlauer mit seiner gelösten Stimmung viel Zuversicht aus. Eine Zuversicht, die sich vom Anpfiff weg auch auf seine Mannschaft übertrug.

 

Schon die Anfangsphase gehörte klar der SG H2Ku. Nach dreißig Sekunden schlug es das erste Mal durch den überzeugenden Max Bröhl ein. Als Marvin Seeger, mit acht Treffern erfolgreichster Schütze der SG, zum 2:6 einnetzen konnte, griff Clemens Borchardt zum ersten Mal zur grünen Karte. Die Auszeit des Neckarsulmer Trainers sollte vor allem den Spielfluss der Gäste unterbrechen. Tat es aber nur bedingt. Die vier Tore Vorsprung hatten auch bis zur 23. Minute Bestand (8:12), ohne dass die SG H2Ku aber die Spielkontrolle aus der Hand gegeben hätte. Im Gegenteil. Die restlichen Minuten bis zur Pause nutze der Gäuclub zu einer kleinen Vorentscheidung zum 11:17.

 

Die Hoffnung der 250 Zuschauer in der Pichterichhalle auf einen Sturmlauf der NSU Neckarsulm in Halbzeit zwei währte dann genau dreißig Sekunden (12:17). Von nun an waren die Spieler der SG H2Ku Herrenberg deutlich der Chef im Ring. Innerhalb von acht Minuten war die Partie beim 12:21 praktisch entschieden (39.).

 

Besonders beeindruckte dabei die neuformierte Abwehr der Gäste. Immerhin hatte die von Neu-Trainer Fabian Gerstlauer eingeführte 6:0- Abwehrvariante zuvor keiner seiner Spieler wirklich gespielt. „Nach der intensiven Vorbereitung bin ich gerade darüber sehr froh“, so der Trainer später. Froh dürfte er wohl auch über die Leistung seines Schlussmannes dahinter sein. Marvin Heinz setzte mit seiner Leistung im Gehäuse gleich einmal Maßstäbe für die kommenden Spiele. Seine Paraden trieben hingegen die Hausherren schier zur Verzweiflung.

 

Nach dem Galalauf bis zum 14:26 elf Minuten vor dem Ende konnte es sich die SG H2Ku sogar leisten, im Angriff die Zügel etwas schleifen zu lassen. Fabian Gerstlauer konnte darüber aber lächelnd hinwegsehen. Denn wirklich näher heran kamen die Gastgeber nun nicht mehr. Die Ergebniskosmetik bis zum Schlussresultat von 21:30 war dann unter dem Jubel der mitgereisten SG-Fans nicht mehr von Bedeutung.

 

Überbewerten wollte der Übungsleiter der SG den Erfolg zwar nicht, „sehr froh über die zwei wichtigen Punkte“ war Gerstlauer aber trotzdem.

 

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison bittet die SG H2Ku dann am kommenden Samstag um 19:30 Uhr. Dann ist der TSB Schwäbisch Gmünd zu Gast in der Markweghalle.

 

 

-pg-

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Samstag, 23.11.2019, 20 Uhr

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