Der Deckel soll geschlossen werden

SG H2Ku will am Samstag mit einem Sieg gegen Steißlingen den Klassenerhalt perfekt machen

 

Die Saison der Oberliga Baden-Württemberg neigt sich langsam dem Ende zu. Für die Männer der SG H2Ku Herrenberg ist dies eine durchaus erleichternde Erkenntnis. Bevor das Team aber endgültig eine mehr als strapazierende Spielzeit zu den Akten legen kann, stehen noch vier Partien auf dem Programm. Dabei soll am Samstag ab 20 Uhr in der heimischen Markweghalle gegen den TuS Steißlingen unbedingt ein Sieg her, um den Klassenerhalt endgültig festzuzurren.

 

In der Tabelle der Handballoberliga ist derzeit noch rein gar nichts entschieden, weder im Aufstiegsrennen noch im Abstiegskampf. Die teils sehr überraschenden Ergebnisse aus der Vorwoche haben einmal mehr aufgezeigt, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Und so ist auch, rein rechnerisch, die SG H2Ku noch immer nicht gerettet. Nach dem Sieg am vergangenen Sonntag in Heddesheim stehen die Chancen auf einen Verbleib in der Baden-Württemberg Oberliga aber mehr als gut. Faktisch kann man davon ausgehen, dass am Samstag mit einem Doppelpunktgewinn in der Markweghalle hinter dem Klassenerhalt ein Haken gemacht werden kann. Allerdings kommen die abstiegsbedrohten Steißlinger mit der Empfehlung eines Erfolges gegen Pforzheim/Eutingen ins Gäu.

 

Das 31:26 des TuS gegen die SG aus Pforzheim wurde derweil im Hegau als Befreiungsschlag gefeiert. Mit achtzehn Pluszählern rangieren die Gäste auf Rang dreizehn im Klassement und wollen die Abstiegsplätze am besten gleich am Samstag in Herrenberg verlassen. Schaut man auf das Restprogramm des TuS mit Spielen gegen die direkte Konkurrenz, wird die Brisanz der Partie schnell deutlich.

 

Die SG H2Ku Herrenberg wird am Samstag also auf einen hochmotivierten Gegner treffen. In Punkto Motivation und Einsatzbereitschaft dürften die Gastgeber aber ihrem Kontrahenten in nichts nachstehen. Zu verlockend ist die Aussicht, die letzten drei Matches ohne Druck in Angriff nehmen zu können. Dass es dazu aber eines erneuten Kraftaktes bedarf, ist dabei Spielern wie Trainern klar. Mit dem in dieser Saison länger verletzten Halblinken Maurice Wildöer und Linksaußen Timo Ströhle verfügt der TuS über zwei äußerst torgefährliche Schützen in einer homogenen Mannschaft. „Steißlingen spielt einen sehr schnellen Ball“, weiß auch Max Fuhrmann. Der Rückraumspieler wird dabei am Samstag nach Lage der Dinge alle nicht langzeitverletzten Mitspieler im Kader neben sich wissen. Eine Sieggarantie ist das aber natürlich bei weitem nicht. Bei den meisten Akteuren der Herrenberger Spielgemeinschaft ist der Kräfteverschleiß durch die verletzungsreiche Saison enorm. Trotzdem sollen am Samstagabend nochmals alle Kräfte gebündelt werden, um die Mission Heimsieg zu realisieren.

 

SG H2Ku 2 will Aufwärtstrend am Samstag bestätigen

Für die Landesligamänner der SG H2Ku Herrenberg ist die Saison sportlich gelaufen. Durch ein zwar beachtenswertes, aber am Ende nutzloses 27:27 in Rottweil hat das Team den Klassenerhalt verpasst. Das heißt allerdings nicht, dass die Jungs um Trainer Florian Falk im letzten Heimspiel der laufenden Spielzeit ohne Motivation ins Rennen gehen. Am Samstag steht die „Zweite“ dabei ab 17:45 Uhr gegen die HSG Rietheim-Weilheim auf dem Prüfstand. Die Rietheimer stehen noch selbst mitten im Abstiegskampf und brauchen dringend beide Punkte, um ihrerseits den ersten Nichtabstiegsplatz zu verteidigen. Ein Besuch des Vorspiels zum Oberligaduell dürfte sich also durchaus lohnen.

 

 

-pg-

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