Der Endspurt beginnt in Plochingen

SG H2Ku will am Samstag beim Plochingen durch einem Erfolg weiter im Konzert der Großen mitspielen

 

Die Oberliga Baden-Württemberg biegt mit Riesenschritten auf die Zielgerade ein. Für die SG H2Ku Herrenberg beginnt die letzte Phase der Punktejagd mit dem Auswärtsspiel am Samstag beim TV Plochingen. Nach zuletzt drei Heimniederlagen in Folge will der Gastgeber um 20 Uhr in der Schafhausäckerhalle diesen Bock gegen die Sieben aus dem Gäu unbedingt umstoßen.

 

Die Lage: Realistisch gesehen besteht noch für vier Teams die Chance, in die dritte Liga aufzusteigen. Nach der Osterpause dürften die Topteams aus Baden-Baden (38:12 Punkte), Pforzheim (35:15), Herrenberg (34:16) und Willstätt (34:16) nochmals die letzten Kräfte mobilisieren, um ihre Position zu behaupten oder natürlich zu verbessern. Nicht nur wegen des Punktevorsprungs hat der TV Sandweier Baden-Baden die besten Karten, tritt doch der Tabellenführer am konstantesten innerhalb des Quartetts auf. Da am Wochenende alle vier Vereine knifflige Aufgaben vor der Brust haben, könnte es aber wieder Bewegung an der Spitze geben.

Auch im Tabellenkeller herrscht natürlich noch viel Spannung. Wenn am Sonntag der TSV Deizisau den TSB Schwäbisch Gmünd empfängt, dürfte dieses Spiel für Deizisau schon Endspielcharakter besitzen. Insgesamt noch sieben Teams werden wohl fast bis zum letzten Spieltag um die Klassenzugehörigkeit bangen müssen.

Der Gastgeber: Ein wenig ins Niemandsland der Tabelle hat es den TV Plochingen verschlagen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Brack war vor der Spielzeit zum erweiterten Favoritenkreis gezählt worden. Diese Rolle füllten die Plochinger auch lange Zeit aus. Mit zuletzt nur 6:8 Punkten rutschte Plochingen aber inzwischen auf Rang sieben ab. Mit sieben Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz und zehn Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz gehört der TVP zu den wenigen Teams, die relativ entspannt in die letzten Partien gehen könnten. Für die Gastgeber geht es am Samstag aber vor allem darum, sich für die letzten drei Heimniederlagen zu rehabilitieren.

Ein Grund für die letzten Misserfolge war wohl auch das Fehlen der Leistungsträger Johannes Hablizel und Marcel Rieger. Für Hablizel ist die Saison nach einer Suspendierung bereits beendet. Ob Marcel Rieger nach einer Muskelverletzung wieder mit von der Partie sein kann, wird sich noch zeigen müssen.

Der Gast: Für die SG H2Ku Herrenberg ist es aber am Samstag ohnehin relativ unwichtig, wer für den TV Plochingen aufläuft. Wie auch in den letzten Spielen liegt das Hauptaugenmerk von Coach Alexander Job auf die Leistung seiner eigenen Mannschaft. Kann die SG H2Ku ihr Leistungsvermögen zu einhundert Prozent abrufen, ist auch ein Sieg in Plochingen machbar. Sollte dies allerdings nicht gelingen, wird auch das Unternehmen Auswärtssieg scheitern. Was möglich ist, bewiesen die letzten beiden Auswärtserfolge in Weinsberg und bei der SG Pforzheim-Eutingen. Davor gab es allerdings beim 29:31 in Schwäbisch Gmünd das Gegenprogramm. Anschauungsbeispiele gibt es also zur Genüge.

Auf was sich die SG H2Ku Herrenberg beim TV Plochingen gefasst machen muss, ist allerdings kein großes Geheimnis. Das Hinspiel in Herrenberg bot seinerzeit begeisternden Handball von beiden Seiten, der Sieger hieß beim letztlich klaren 32:24 trotzdem SG H2Ku. Und auch beim Spiel in Plochingen in der letzten Saison schenkten sich beide Teams beim Remis rein gar nichts. Und so wird auch an diesem Samstag wieder die Tagesform entscheiden. Die Mannschaft hofft natürlich, beim Spiel in der Schafhausäckerhalle auf möglichst viel Unterstützung aus dem Gäu.

 

 

 

-pg-

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Samstag, 28.04.2018, 20 Uhr

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