Der erste Auftritt weist gleich die Richtung

 

SG H2Ku startet am Samstag gegen den heimstarken TVS Baden-Baden in die neue Oberligaspielzeit

 

Mit einwöchiger Verspätung beginnt auch für die SG H2Ku Herrenberg am Samstag die neue Saison in der Oberliga Baden-Württemberg. Wie im Vorjahr trifft der Gäuclub dabei um 20 Uhr in der Rheintalhalle auf den TVS Baden-Baden, der vor Jahresfrist allerdings noch als TV Sandweier auflief.

 

Die Lage:

Nach einem Spieltag ist die Situation in der Liga natürlich noch nicht wirklich aussagekräftig. Und trotzdem gab es schon gleich mehrere Ergebnisse, die für Aufsehen sorgten. So stolperte mit dem TSB Schwäbisch Gmünd einer der Favoriten in eigener Halle gegen den Aufsteiger aus Neckarsulm mit 27:30. Der TV Willstätt hingegen unterstrich mit einem Heimsieg gegen den Drittligaabsteiger Pforzheim/Eutingen sein Vorhaben, nicht wie in der Vorsaison durch einen Fehlstart die komplette Saison zu verschlafen.

Das 33:28 der Steißlinger in Deizisau und das Remis zwischen Viernheim und Remshalden sorgte übrigens dafür, dass keiner der vier Aufsteiger zum Auftakt das Parkett als Verlierer verlassen musste. Und nicht zuletzt dürfte das 27:24 des TVS Baden-Baden beim TV Plochingen in die Kategorie Überraschung einzuordnen sein.

 

Die Gastgeber:

Ins siebte Jahr geht der TVS Baden-Baden nun in der Oberliga. Nicht wenige werden sich verwundert fragen, warum ihnen Baden-Baden nie sonderlich aufgefallen ist. Kein Wunder, hinter der Mannschaft verbirgt sich der TV Sandweier, der wohl jedem Handballfreund ein Begriff ist. Auch um neue Sponsoren anzuziehen, folgte nun die Umbenennung des Stadtteilclubs in TVS Baden-Baden. Der Qualität der Mannschaft hat der neue Name augenscheinlich nicht geschadet. Das 27:24 beim in Handballkreisen hoch gehandelten TV Plochingen war nicht nur der faktische Beweis dafür, sondern auch der erste Auftaktsieg seit dem Aufstieg vor sechs Jahren. In Herrenberg am bekanntesten ist wohl noch immer der Halblinke Christian Fritz, der zu Zweitligazeiten für die SG H2Ku auf Torejagd ging, aber leider auch öfters vom Verletzungspech verfolgt war.

 

Die Gäste:

Die SG H2Ku Herrenberg konnte sich am vergangenen Wochenende durch die Spielverlegung gegen den TV Weilstetten das Geschehen in Ruhe anschauen. Am Samstag geht es aber nun auch für die Truppe um den neuen Trainer Alexander Job um Punkte. Die Herrenberger gehen dabei mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen, aber auch mit Respekt ins Spiel. Die Saisonvorbereitung hat gezeigt, dass die Mannschaft auf und neben dem Parkett zu einem echten Team zusammen gewachsen ist. Die Ergebnisse trugen ebenso ihren Teil dazu bei. Den Schwung aus der Vorbereitung will die Mannschaft jetzt auch nach Sandweier mitnehmen. Wohl wissend natürlich, dass der TVS als einer der heimstärksten Mannschaften in der Liga gilt.

Das Auftaktspiel zu Beginn der letzten Saison dürfte allen Beteiligten noch in guter Erinnerung sein. Das damalige 32:28 konnte erst in der Schlussphase durch vier Tore in Folge und zweier parierter Strafwürfe von Tobias Barthold gesichert werden. Auf einen ähnlichen Verlauf hofft die SG H2Ku natürlich auch am Samstag. In der Rheintalhalle werden aber Fabian Gerstlauer, Dominic Rose, Andreas Scheurle und Christian Rau nicht mithelfen können. Trotzdem wird es an der Zielstellung keine Abstriche geben. Mit einer guten und konzentrierten Leistung will die SG in die Saison starten. Umso besser, wenn dies zu einem zählbaren Ergebnis führen würde.

 

Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus

Wer das Team der SG H2Ku beim Auswärtsspiel in Sandweier unterstützen möchte, hat die Möglichkeit, im Mannschaftsbus mitzufahren. Abfahrt ist am Samstag um 17:00 Uhr vom Hallenbad in Herrenberg. Anmeldungen nimmt Peter Kiener unter kiener.peter(at)sgh2ku.de oder unter 07032 24013 entgegen. Die SG H2Ku freut sich über lautstarke Unterstützung.

Männer
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Sonntag, 22.10.2017, 18 Uhr

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