Der Kader nimmt klare Konturen an

Sascha Marquardt soll weiter Tore für die SG H2Ku werfen / Foto: P. Gebhardt

 

SG H2Ku Herrenberg treibt Personalplanungen für die kommende Saison voran

 

Noch immer steckt die SG H2Ku Herrenberg mitten im Überlebenskampf der Oberliga Baden-Württemberg. Dass die kommende Spielzeit erneut in Liga vier absolviert werden soll, bedarf dabei wohl keiner besonderen Erwähnung. Und so ist auch am Fuße der Stiftskirche der Blick schon längst auf die Saison 2020/2021 gerichtet.

Bei den Zugängen wurden die Verantwortlichen der SG H2Ku inzwischen zwei Mal gleich in der Nachbarschaft fündig. Nach Urs Bonhage folgt nun mit Frederik Todt der zweite Spieler der HSG Böblingen/Sindelfingen dem Ruf aus Herrenberg. Todt, der sich nach der Württembergliga nun eine Klasse höher beweisen will, ist für Fabian Gerstlauer eine klare Verstärkung. „Wir hatten Frederik schon im vorigen Jahr auf dem Zettel. Mit ihm haben wir zusammen mit Sandro Münch auf der Mitte deutlich mehr Möglichkeiten in der Spielgestaltung“, freut sich der Trainer des Gäu-Clubs schon jetzt. Praktisch im Gegenzug wechselt mit Michael Fangerow in talentierter Spieler der SG zur HSG Böblingen/Sindelfingen.

Unterdessen hat sich auch Andreas Kohler zu einer Rückkehr von den „BöSis“ nach Herrenberg entschieden. Kohler soll dann die zweite Mannschaft verstärken.

 

Auf der anderen Seite steht mit Maximilian Fuhrmann der erste Abgang im Team fest. Fuhrmann spielt im dritten Jahr bei der SG und kam vom TSV Altensteig ins Gäu. Der 26- jährige wurde in seiner Zeit in Herrenberg auf allen Rückraumpositionen eingesetzt. Als Halblinker musste Max Fuhrmann durch diverse Personalprobleme vermehrt auch auf der halbrechten Position spielen. Wohin es den früheren Altensteiger zieht, steht derweil noch nicht fest. Offen ist derzeit auch noch die Zukunft der beiden halbrechten Rückraumspieler Christian Rau und Deividas Grusauskas. Während es bei Rau wohl am Spieler selbst liegt, ob er in der nächsten Saison das Trikot nach seinem eigentlichen Karriereende vor einem Jahr noch einmal überstreift, hat der Verein beim Litauer Grusauskas noch nicht über eine weitere Verpflichtung entschieden.

 

Zwei Baustellen gibt es noch in Sachen Vertragsverlängerungen mit zwei absoluten Leistungsträgern abzuarbeiten. Während bei Kapitän und Kreisläufer Sascha Marquardt die sportliche Leitung auf einen baldigen Vollzug der Vertragsunterschrift hofft, gestaltet sich die Personalie Marvin Heinz deutlich schwieriger. Der Verein würde gerne mit dem bisherigen Torhüterduo Marvin Heinz / Nicolas Rhotert auch in die kommende Saison gehen. Die Nummer eins im Tor, Marvin Heinz, könnte da allerdings einen Strich durch die Rechnung machen, wenn auch nicht ganz freiwillig.

Im Zuge seines Studiums ist derzeit noch unklar, wo sich der nächste Studienort des Keepers befinden wird. Durchaus möglich, dass es sich mit Tübingen oder Pforzheim auch um Orte in der Region handeln könnte. Das wäre die positive Variante. Allerdings gibt es auch noch weite entfernte Möglichkeiten. Dann allerdings besteht Handlungsbedarf im Gäu. Klar ist, dass Marvin Heinz erst etwa Ende März Vollzug melden kann, wohin die Reise geht. Deshalb strecken die Verantwortlichen um Hansi Böhm ihre Fühler zu potentiellen Nachfolgekandidaten aus. Gespräche wurden zwar inzwischen geführt, unterschriftsreife Verträge liegen allerdings in dieser Kausa noch nicht in der Schublade.

Mit Abschluss dieser offenen Positionen dürften die Planungen dann vorerst abgeschlossen sein.

 

 

pg-

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