Der neue Trainer bittet zum Anschwitzen

Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg starten in die erste Vorbereitungsphase

 

Für die Handballer der SG H2Ku Herrenberg hat die neue Saison 2019/20 begonnen. Coach Fabian Gerstlauer bat seine Spieler nach sechs Wochen Sommerpause in der Haslacher Sporthalle zu einem ersten Leistungstest, um sich ein Bild vom Fitnesszustand der Mannschaft zu machen.

Auch wenn sich im Spielerkader der Oberligamannschaft nicht allzu viel getan hat, wurde doch einiges im Umfeld des Teams neu sortiert. Nach dem Abgang der sportlichen Leitung mit Nico Kiener und Kai Wohlbold übernahm mit Hansi Böhm und Jochen Klingovsky erneut eine Doppelspitze die Verantwortung im sportlichen Bereich.

Und auch auf der Kommandobrücke gab es einen Wechsel. Mit Fabian Gerstlauer übernahm ein junger Trainer die SG H2Ku, der in diesem Jahr bereits die A-Lizenz äußerst erfolgreich  abgelegt hat. Gerstlauer, bis vor zwei Jahren selbst Spieler in Herrenberg, war zuletzt als Jugendkoordinator und Trainer der A-Jugend im Verein tätig. Mit ihm soll eine noch bessere Verzahnung zwischen Jugend, der zweiten Mannschaft und des Oberligateams erreicht werden.

Als erster sichtbarer Beweis diente bereits der gestrige Trainingsauftakt. 20 Spieler tummelten sich auf dem Parkett. Der Grund: Mit der Installation eines Rookie-Teams mit insgesamt sieben Spielern aus eben der A-Jugend und zweiter Mannschaft erhofft man sich auf Seiten der SG H2Ku, personell breiter aufgestellt in die neue Saison zu gehen. „Wir werden sicher kein Spiel mehr mit nur acht oder neun Feldspielern bestreiten“, so Hansi Böhm. Und Fabian Gerstlauer ergänzt: „Jeder dieser Spieler hat die Chance, sich in der Vorbereitung für die erste Mannschaft zu empfehlen“.

Neuerungen wird es unter dem neuen Coach vor allem auch in der Abwehrarbeit geben. Weg von der jahrelang praktizierten 3:2:1-Variante schwebt Gerstlauer eine 6:0- Variante vor: „Diese hat aber nichts mit dem starren Riegel von früher zu tun. Wir werden dieses System moderner und beweglicher präsentieren“.

Recht anspruchsvoll geht die SG H2Ku das Programm der Vorbereitungsspiele an. Beim Bernhauser Bank-Cup trifft die Mannschaft Mitte Juli gleich auf Mitbewerber aus der Oberliga, wie etwa die SG Pforzheim/Eutingen oder die TSG Söflingen.

Ein echter Höhepunkt ist dann sicher wieder der bestens besetzte S-Cup in Altensteig Ende Juli. Dort spielt der Gäuclub unter anderem gegen den Bundesligisten TVB Stuttgart.

Erfreulich für das ganze Team dürfte die Tatsache sein, dass sich mit Dominic Rose ein Eckpfeiler des SG- Spiels nach seinem Kreuzbandriss in die Mannschaft zurückgemeldet hat. Dies dürfte nach dem Karriereende von Christian Dürner umso wichtiger sein. Sandro Münch befindet sich momentan im Aufbautraining und wird später zum Kader stoßen. Einen guten Eindruck hinterließen bereits beim ersten Training mit Janne Böhm aus dem eigenen Nachwuchs und Maximilian Bröhl vom TSV Deizisau die beiden einzigen Neuzugänge. Böhm war bereits in der Endphase der letztjährigen Saison zu ersten Einsätzen bei der SG H2Ku Herrenberg gekommen, ist aber nun fest im Kader. Von Max Bröhl erhoffen sich die Verantwortlichen derweil nochmals mehr Durchschlagskraft im Rückraum.

Nicht gänzlich in die Karten lassen sich sportliche Leitung und Trainer zu diesem frühen Zeitpunkt allerdings in Sachen Zielsetzung. Eines ist aber klar: „Wir wollen mehr Punkte erzielen als in der letzten Saison“, fordert Hansi Böhm. Da lag die SG H2Ku mit ausgeglichenem Punktekonto auf Platz acht.

 

 

-pg-

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