Der zweite Anzug passt schon ganz gut

Maximilian Bröhl wusste beim Turnier in Filderstadt zu überzeuigen / Foto: P. Gebhardt

 

SG H2Ku kann beim Bernhauser Bank Cup in Filderstadt mit dezimiertem Kader und Rang drei gefallen

 

Nach dem Trainingsauftakt vor zwei Wochen gab es für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Samstag den ersten Härtetest zu absolvieren. In Filderstadt ging es für die Mannschaft um Trainer Fabian Gerstlauer gegen drei Konkurrenten aus der Oberliga Baden-Württemberg sowie gegen die SG Leonberg/Eltingen.

 

Der Württembergligist war dann auch gleich der erste Kontrahent für die SG H2Ku Herrenberg. Der Endstand von 13:8 nach den gespielten 30 Minuten war eine deutliche Angelegenheit. Zu erwarten war dies allerdings nicht unbedingt. So reiste der Gast aus Herrenberg mit einem völlig umgekrempelten Kader nach Filderstadt. Neben Dominic Rose und Sandro Münch standen mit Max Fuhrmann, Janne Böhm und Jan Kussmann gleich drei weitere Rückraumspieler nicht, oder aber im Falle Rose und Münch, noch nicht zur Verfügung. So sprangen dann die Youngster aus A-Jugend und zweiter Mannschaft in die Bresche, ganz im Sinne von Fabian Gerstlauer: „Wir müssen versuchen, bei Ausfällen in der Saison möglichst gleichwertigen Ersatz in der Hinterhand zu haben“, so der Herrenberger Coach.

 

Und was er gesehen hat, dürfte ihm durchaus gefallen haben. Vor allem die Laufbereitschaft und der Einsatz seiner jungen Truppe überzeugten. So wurden im zweiten Spiel gegen den TSV Zizishausen (11:11) und danach gegen die TSG Söflingen (14:14) teils große Rückstände aufgeholt. Die Partie gegen den Ligakontrahenten aus Zizishausen sorgte allerdings für den einzigen Wermutstropfen aus Sicht der SG H2Ku, als sich Sascha Marquardt in den letzten Sekunden an der Schulter verletzte und fortan nicht mehr mitwirken konnte. Die genaue Diagnose steht derweil noch aus.

 

Im letzten Spiel im Modus Jeder gegen Jeden war der Turnierfavorit und bis dato ungeschlagene Tabellenführer SG Pforzheim/Eutingen der Gegner. Wie schon in den Partien zuvor bekamen die Nachwuchskräfte Nico Schnitzler, Joshua Stöffler, Nick Lange und Tobias Will lange Einsatzzeiten zugesprochen. Mit Alexander Zürn und Yannik Schopp standen neben den Torhütern Nico Rhotert und Marvin Heinz nur zwei Spieler aus der Vorsaison auf dem Parkett. Die größte Torgefahr strahlte allerdings ein anderer Akteur aus. Maximilian Bröhl wusste sowohl mit Wurfkraft als auch mit Sprungvermögen zu überzeugen. „Max ist definitiv eine Verstärkung für uns“, freut sich schon jetzt Fabian Gerstlauer über seinen Neuzugang vom TSV Deizisau.

Und auch wenn das Match gegen die Pforzheimer nach langer Führung am Ende mit 10:12 verloren ging, konnte der Herrenberger Trainer ein durchweg positives Fazit ziehen: „Meine Mannschaft hat heute eine sehr gute Leistung gezeigt. Vor allem hat mir gefallen, dass wir die Trainingsinhalte gut umgesetzt haben“, konstatierte Gerstlauer nach dem Ende des Turniers.

Das nächste Spiel bestreitet die SG H2Ku Herrenberg am Mittwoch um 20:30 Uhr gegen den TSV Heiningen in der heimischen Markweghalle.

 

 

-pg-

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