Die Defensive als Weg zum Erfolg

SG H2Ku trifft am Samstag im Spitzenspiel gegen den TVS Baden-Baden auf den stärksten Angriff der Liga

 

Nach dem Sieg in Weilstetten vom vergangenen Wochenende will die SG H2Ku Herrenberg am Samstag um 20 Uhr gegen den TVS Baden-Baden nun auch in eigener Halle einen Big-Point landen. Gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der Oberliga Baden-Württemberg ist dazu aber eine Leistung nötig, die jenseits der 100- Prozent-Marke liegt.

Die Lage: Der Kampf um die Spitzenplätze geht in der Liga unvermindert weiter. Der TVS Baden-Baden konnte, da spielfrei, das Hauen und Stechen um Rang zwei mit einiger Gelassenheit von oben betrachten. Die Konkurrenz tat dabei dem Team aus Sandweier den Gefallen, auch ohne eigenes Zutun den Vorsprung vergrößern zu können. Dies ist insofern wenig überraschend, da wieder einmal vier Mannschaften aus dem Spitzenfeld gegeneinander antraten. Der große Gewinner war dabei die SG H2Ku mit dem 39:34 in Weilstetten. Das Remis zwischen Pforzheim und Willstätt spielte wohl allen anderen Spitzenteams in die Karten.

Im Abstiegskampf konnte der TuS Steißlingen einen enorm wichtiges 28:26 gegen Deizisau verbuchen, was diesen wiederum den vorletzten Platz im Klassement einbrachte. Steißlingen hingegen konnte sich wieder Luft nach unten verschaffen. Das gleiche gilt für die TSG Söflingen nach dem 26:25 gegen Lauterstein, dem Tabellenschlusslicht.

Die Gäste: Die meisten Siege, die wenigsten Niederlagen, die meisten Tore. Wer in drei von vier Kategorien auf Platz eins steht, hat auch zurecht die Tabellenführung inne. Dass dies alles auf den TVS Baden-Baden zutrifft, konnte allerdings vor der Saison nicht unbedingt vorausgesagt werden. So schickt sich aber nun der Verein, der den meisten als TV Sandweier bekannt ist, an, die vor der Saison hoch gehandelten Favoriten mächtig zu ärgern und den Sprung in Liga Drei zu schaffen.

Dabei begann die Spielzeit im September wenig spektakulär. Mit 7:5 Punkten wurde ein Punktekonto erreicht, das sicher von vielen genauso erwartet wurde. Was danach folgte, beeindruckt allerdings schon. 17:3 Punkte in Folge bedeuteten die Tabellenführung in der Oberliga. Und dies sogar mit einem relativ komfortablen Vorsprung von drei Punkten auf Rang zwei. Prunkstück der Badener ist dabei die Offensive, die es im bisherigen Saisonverlauf auf mehr als 32 Treffer pro Partie brachte, wobei der TVS nie weniger als 27mal einnetzte. Als absoluter Goalgetter erweist sich dabei mit Christian Fritz ausgerechnet ein früherer Akteur der SG H2Ku. Allerdings dürfte dem Linkshänder dies am Samstag in der Markweghalle relativ egal sein.

Die Gastgeber: Wieder einmal steht die SG H2Ku Herrenberg am Samstag ab 20 Uhr vor einem extrem wichtigen Heimspiel. Und wieder einmal ist die Hoffnung bei den Anhängern groß, ein Spitzenteam in der eigenen Markweghalle zu besiegen. Mit dem 32:24 gegen den TV Plochingen gelang dies bisher nur ein Mal. Sowohl gegen Weinsberg und Plochingen als auch gegen Pforzheim und Weilstetten gelang kein doppelter Punktgewinn. Dieser Bock soll nun endlich umgestoßen werden.

Auch wenn mit dem TVS Baden-Baden der Spitzenreiter am Fuße der Stiftskirche aufläuft, stehen die Chancen für einen Erfolg beileibe nicht schlecht. Durch die Heimbilanz und den Lauf der Gäste geht die SG H2Ku wohl sogar als leichter Außenseiter in die Partie. Allerdings lastet auf dem Team von Coach Alexander Job zweifelsohne der etwas größere Druck. Selbst mit einer Niederlage wäre der TV Sandweier nach Spielende noch Tabellenführer. Die Hausherren hätten allerdings bei einem eigenen Misserfolg schon fünf Punkte Rückstand auf Platz eins.

So wird wohl in der hochbrisanten Partie vor hoffentlich vollem Haus der Schlüssel in der mentalen Präsentation beider Teams liegen. Nicht weniger wichtig wird es für das Gäuteam sein, die Offensive der Gäste unter Kontrolle zu bringen.

Personell hofft Alexander Job, wieder auf einen gut gefüllten Kader zurückgreifen zu können. Auch Kapitän Christian Dürner, der beim 32:28 in Sandweier am ersten Spieltag eine überragende Partie bot, gehört dann hoffentlich wieder zum Aufgebot der SG. Dass der Tabellenvierte aber dank einer überzeugenden Leistung von Dominic Rose auch ohne ihren Spielmacher in Weilstetten siegen konnte, darf man getrost als gutes Omen für den Samstag betrachten.

 

Schwerer Gang für die „Zweite“

Die Landesligamannschaft der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag um 20 Uhr bei der SG Oberhausen/Unterhausen vor einer extrem schweren Aufgabe. Beim Tabellenzweiten dürften die Trauben sehr hoch hängen. Momentan im gesicherten Mittelfeld stehend, dürfte das Team von Trainer Markus Ilitsch trotzdem alles für eine Überraschung in die Waagschale werfen, um gar nicht erst durch eine Negativserie in Abstiegsnöte zu geraten.

 

Einmalig: Original Haslacher Zwiebelkuchen zum Abholen am 3. Februar!

Wann immer es beim TV Haslach Zwiebelkuchen gibt, ist eines unvermeidbar: eine lange Warteschlange. Die Zwiebelkuchen schmecken so gut, dass sie heiß begehrt sind – immer und überall. Nun bieten die SG H2Ku Herrenberg und das bewährte Backhausteam des TV Haslach eine einmalige Gelegenheit: Zwiebelkuchen auf Vorbestellung und zur Selbstabholung. So köstlich wie immer, allerdings ohne längere Wartezeiten.

Und so funktioniert es: Die Zweitliga-Handballerinnen und die Oberliga-Männer haben fleißig Reisigbüschel geschnürt, der Ofen im Haslacher Backhaus wird am Samstag, 3. Februar, angeheizt. Abgeholt werden können die vorbestellten Zwiebelkuchen am 3. Februar direkt am Haslacher Backhaus in zwei Zeitfenstern – zwischen  13 und 14 Uhr sowie zwischen 16 Uhr und 17 Uhr. Bestellt werden können nur ganze Zwiebelkuchen, zum Abholer-Sonderpreis von nur 15 Euro (inklusive Karton).

Die Bestellung von einem oder auch mehreren Zwiebelkuchen ist bis zum Mittwoch, 31. Januar möglich – entweder per E-Mail an die Adresse info(at)tvhaslach.de oder telefonisch beim TVH-Vorsitzenden Jan Rhotert unter der Nummer 0160 - 972 110 67. Sie müssen nur Ihren Namen angeben, Ihre Mail-Adresse und Telefonnummer sowie die Zahl der gewünschten Zwiebelkuchen und die Abholzeit, die Ihnen am liebsten ist.

Auf möglichst großes Interesse an der Aktion „Zwiebelkuchen ohne Wartezeiten“ freuen sich die SG H2Ku Herrenberg und der TV Haslach. Eine Liste wird auch zum Heimspiel gegen Baden-Baden in der Mensa im Bereich der Bewirtung ausliegen.

P.S. Einen Verkauf einzelner, ofenfrischer Zwiebelkuchen-Stücke gibt es auch während des Heimspieltags unserer Frauen 1 und Männer 1 am Samstag, 3. Februar zwischen 17 Uhr und 20 Uhr in der Herrenberger Markweghalle.

 

 

 

-pg-

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