Die Reise ist noch nicht zu Ende

Auf Zweikämpfe zwischen Cornelius Maas und Sascha Marquardt können sich die Fans auch am Sonntag freuen / Foto: P. Gebhardt (Archiv)

 

SG H2Ku schielt vor dem Auswärtsspiel in Zizishausen durchaus noch nach oben

 

Die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg bekommen es am Sonntag ab 17 Uhr in der Nürtinger Theodor-Eisenlohr-Halle mit einem hoch motivierten Gastgeber zu tun. Der TSV Zizishausen benötigt zwei Spieltage vor Saisonende noch einen Sieg für den sicheren Klassenerhalt. Diesen haben die Herrenberger seit dem vergangenen Wochenende bereits in der Tasche.

 

Eigentlich könnte die SG H2Ku am Sonntag relativ entspannt an den Neckar reisen. Mit 28 Pluspunkten ist ein Platz im oberen Mittelfeld zum Greifen nahe. Und auch die Zugehörigkeit zur Oberliga Baden-Württemberg ist der Mannschaft von Coach Alexander Job seit letzter Woche endgültig nicht mehr zu nehmen. Wer den Trainer der Spielgemeinschaft aber nur ein wenig kennt, weiß, dass die Partie beim TSV Zizishausen sicher keine Kaffeefahrt wird. Nur zu gern will sich Job mit einer vernünftigen Platzierung am Ende der Serie aus Herrenberg verabschieden. Das Optimum sind dabei rechnerisch noch vier Pluspunkte aus den letzten beiden Partien. Damit könnte der momentan achte Tabellenrang um ein oder zwei Plätze aufgehübscht werden. Nach der quasi Seuchensaison mit extrem vielen Verletzungen wäre dies ein mehr als versöhnlicher Abschluss. Ein anderer Aspekt spielt dabei im Vorfeld eine ebenfalls nicht von der Hand zu weisende Rolle. Sowohl der TSV Zizishausen als auch der letzte Gegner der SG H2Ku, der TSV Weinsberg, stecken noch mitten im Abstiegskampf. Eine Wettbewerbsverzerrung will sich daher niemand im Herrenberger Lager vorwerfen lassen müssen.

 

Der sonntägliche Gegner aus Zizishausen hat sich für sein letztes Heimspiel natürlich einiges vorgenommen. In erster Linie wollen die Stadtteil-Nürtinger natürlich in punkto Klassenerhalt nachziehen. Mit einem Doppelpunktgewinn wäre der Haken an diese Mission gesetzt. Auch wenn der Aufsteiger einige höherklassige Spieler verpflichten konnte, ist eine weitere Saison Oberliga für den TSV durchaus als Erfolg zu werten.

Andererseits wollen sich die Gastgeber selbstverständlich mit einem positiven Abschluss bei ihren Fans in die Sommerpause verabschieden.

 

Die SG H2Ku kann also mit einem mehr als motivierten Gegner rechnen. Mit einem spielstarken ohnehin. Vor allem der Rückraum um Max Friessnig, Timo Wolf und Cornelius Maas wird die SG- Abwehr auch am Sonntag vor Probleme stellen. Gerade der Ex-Herrenberger Maas spielt, fast schon traditionell, eine bärenstarke Rückrunde.

 

Alexander Job, ein bekennender Freund der Defensivarbeit, wird insofern eine akribische Vorbereitung betreiben, um in der Theodor-Eisenlohr-Halle zählbares mit nach Herrenberg zu nehmen.

 

Zählen kann der Trainer dabei auf den Kader des letzten Spiels beim TV Plochingen (24:30). Zusätzlich steht auch Youngster Janne Böhm wieder zur Verfügung.

 

-pg-

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