Ein guter Gastgeber in jeder Hinsicht

Jannis Mezger und Jan Kussmann versuchen gemeinsam, Ignacio Jimenez zu stoppen

Foto: P. Gebhardt

 

SG H2Ku feiert mit seinen Fans gegen die Füchse Berlin ein rauschendes Handballfest

 

Zur Saisoneröffnung gab es auch gleich das erste Highlight. Die Männer der SG H2Ku Herrenberg, ansässig in der Oberliga Baden-Württemberg, forderten den amtierenden Weltpokalsieger, die Füchse Berlin mehr, als diesen lieb sein konnte. Am Ende stand ein für beide Seiten ein ordentliches 26:36.

 

Es gibt Spiele, die unbedingt aufgearbeitet werden müssen, um daraus zu lernen. Sicher, aus dem Spiel gegen die Füchse Berlin werden die meist jungen Spieler des neuen SG-Trainers Alexander Job auch Einiges lernen. Zuallererst sollte man die Partie mit ihren ganzen „Nebengeräuschen“ auch im Nachgang aber eher genießen als analysieren.

 

Insgeheim hatten die Organisatoren dieses für Handball-Herrenberg sicher noch nie dagewesenen Events mit einer gut gefüllten Halle gerechnet. Dass am Ende aber ein „ausverkauft“ an der Kasse vermeldet wurde, war selbst für Jan Rhotert und sein umtriebiges Team nicht vorherzusehen. Und so drängten sich schon weit vor dem Anpfiff über 1000 Zuschauer in der Markweghalle. Etwas ruhiger ging es noch zwei Stunden vorher zu, als die ersten Jugendspiele über die Bühne gingen. Aber spätestens um 12:30 Uhr, als die Füchse Berlin eintrafen, war es mit der Ruhe vorbei. Angeführt von ihrem Megastar Silvio Heinevetter, der wie alle anderen Akteure auch ohne jegliche Starallüren auftrat, gaben die Spieler geduldig in der Mensa der Halle Autogramme.

 

Zwanzig Minuten vor dem Anpfiff kochte die Halle das erste Mal, als Hallensprecher Thomas Deines mit der Hilfe von Herrenbergs Oberbürgermeister Thomas Sprißler und Berlins Manager Volker Zerbe wertvolle Utensilien zur Versteigerung anbot. Zu stolzen Preisen wechselten schließlich ein signiertes Deutschland-Trikot, ebenso eines von den Füchsen sowie ein von den Gästen signierter Ball seine Besitzer.

 

Pures Gänsehautfeeling schließlich beim Einlauf der Mannschaften. Unter frenetischen Beifall wurden beide Teams aufs Parkett der Markweghalle geleitet. Jede gelungene Aktion der Gastgeber, aber auch der Gäste wurde lautstark bejubelt. Dass die Beifallsstürme auf Berliner Seite in der Überzahl waren, sollte dabei aber keine Überraschung darstellen. Trotzdem konnte mit fortlaufender Spielzeit die SG H2Ku immer mehr gute Akzente setzen. Zwischenzeitlich kamen die Job-Schützlinge im zweiten Durchgang bis auf sechs Treffer an den hohen Favoriten heran. Das ließen die Berliner dann aber nicht ganz so stehen und sorgten mit einem 26:36 letztlich für klare Verhältnisse.

 

In der Halbzeitpause gab es übrigens noch ein besonderes Event: Acht Jugendteams aus der Region forderten die Torhüter beider Mannschaften zum Torhüterduell. Verständlicherweise wurden gerade Treffer gegen Nationaltorwart Silvio Heinevetter bejubelt. Dieser hatte trotz der fehlenden Erholungsphase in der Halbzeit sichtlich Spaß an der eher ungewöhnlichen Pausenfüllung. Das anschließende Spiel der Bundesligafrauen der SG H2Ku gegen den deutschen Meister von der SG BBM Bietigheim, das vor fast ebenso vollen Rängen stattfand, rundeten eine mehr als gelungenes Event ab.

 

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-pg-

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