Ein heißer Tanz im Hegau

SG H2Ku bekommt es am Samstag in Steißlingen mit einem heimstarken Aufsteiger zu tun

 

Nach der enttäuschenden Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen den TVS Baden-Baden brennt die SG H2Ku Herrenberg am Samstag um 20 Uhr beim TuS Steißlingen auf Wiedergutmachung. Aber auch der heimstarke Aufsteiger aus dem Hegau will seine Fans nach dem 18:34 vom letzten Samstag in Plochingen wieder versöhnen.  

Die Lage: An der Spitze scheint sich langsam, aber sicher der TVS Baden-Baden in Richtung Dritte Liga zu orientieren. Das beeindruckende 30:26 in Herrenberg zementierte die Tabellenführung und brachte gleichzeitig einen komfortablen Vorsprung von vier Punkten auf den ersten Nichtaufstiegsplatz. Die SG H2Ku war das einzige Spitzenteam, welches über eine Niederlage quittieren musste und war somit der große Verlierer des Wochenendes. Trotzdem trennen die Mannschaften von Platz zwei bis sechs nur drei Pünktchen.

Am Tabellenende rangieren mit Deizisau, Schwäbisch Gmünd und Lauterstein drei Teams mit elf Punkten. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt aber auch hier nur marginale zwei Zähler. Die besten Karten im Abstiegskampf haben derzeit der TuS Steißlingen und der SV Remshalden mit 15 Punkten.

 

Die Gastgeber: Der Aufsteiger aus dem Hegau befindet sich wie oben angesprochen in einer ordentlichen Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 15:19 Punkten dürften die Verantwortlichen im Mindlestal sicher auch zufrieden sein. Dass diese Punktausbeute trotzdem wahrlich kein Ruhekissen ist, liegt an der extremen Ausgeglichenheit der Mannschaften in dieser Saison. Nur zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sind dadurch die fast logische Konsequenz.

Die Punkte für den avisierten Ligaverbleib wird der TuS Steißlingen dabei wohl vornehmlich in der eigen Halle holen. Und dies gelingt bis zum jetzigen Zeitpunkt auch eindrucksvoll. Die Ergebnisse gegen den TV Plochingen (24:23), TVS Baden-Baden (30:30), den TV Weilstetten (31:28) und vor allem das 31:24 gegen die SG Pforzheim/Eutingen lassen erahnen, dass es auch für die SG H2Ku Herrenberg am Samstag ein heißer Tanz wird. Zum Vergleich: Die Gäste aus Herrenberg erzielten gegen jene vier Gegner in eigener Halle nur zwei anstatt der sieben Punkte, die der TuS einspielen konnte.

 

Die Gäste: Auch wenn die Ausgangslage momentan für die SG H2Ku Herrenberg nicht unbedingt optimal ist, der Favoritenrolle muss sich die SG H2Ku natürlich trotzdem stellen. Und dieser Rolle will der Tabellensechste am Samstag auch mit Kampf und Spielwitz gerecht werden. Die Trainingswoche dürfte indes nicht nur aus physischen Einheiten bestanden haben. Nach dem Spiel vom vergangenen Samstag gab es zu viele ratlose Gesichter in der Markweghalle. Die fehlende Konstanz in der Leistung seiner Schützlinge bereitet Alexander Job dabei das meiste Kopfzerbrechen. Und das nicht nur von Woche zu Woche. Selbst innerhalb einer Partie hat der Trainer das beobachten müssen. Dieses Wellental geht dabei auch an den gestandenen Akteuren nicht vorüber.

„Wir müssen zuerst daran arbeiten, unsere Leistung wieder konstant abzurufen. Dann erst können wir wieder auf die Tabelle schauen“, macht Job deutlich. Er weiß natürlich auch, dass Erfolgserlebnisse der wichtigste Bestandteil seiner Wunschvorstellung einer gleichmäßig gut aufspielenden Mannschaft sind. Der erste Schritt soll am besten gleich am Samstag in Steißlingen getan werden. Sollte der angestrebte Erfolg im Badischen nicht gelingen, würde sich der Blick im Klassement nach ganz oben ohnehin vorerst verbieten.

 

 

 

-pg-

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