Eindrucksvoll Revanche genommen

Marvin Heinz war mit seiner Leistung einer der Garanten für den Sieg / Foto:P. Gebhardt (Archiv)

 

SG H2Ku gewinnt nach einer beeindruckenden Vorstellung mit 30:22 in Schwäbisch Gmünd

 

Die Formkurve der Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg zeigt weiter nach oben. Im ersten Spiel des Jahres gewann der Gäu-Klub beim ebenfalls abstiegsbedrohten TSB Schwäbisch Gmünd mit 30:22 (16:12). Mit dem souveränen Sieg nahmen die Herrenberger gleichzeitig Revanche für die klare Hinspielniederlage. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte dabei noch einmal Torhüter Marvin Heinz heraus.

 

Rückblende: Am zweiten Spieltag trafen beide Teams schon einmal in Herrenberg aufeinander. Das damalige 29:21 für die Gmünder Gäste war genauso klar wie überraschend. Vor allem Spielmacher Aaron Fröhlich konnte damals schalten und walten, wie er wollte. Logisch, dass Fabian Gerstlauer gerade die Kreise von Fröhlich einengenen wollte. „Schnelles Raustreten aus der kompakten Abwehr war die klare Vorgabe“, so die Vorgabe vom H2Ku-Coach. Und seine Mannschaft erfüllte dies sehr konsequent. „Natürlich kann man einen Spieler wie ihn nicht komplett aus dem Spiel nehmen“, gab sich Gerstlauer schon vorher keinen Illusionen über mögliche Treffer des wertvollsten Gmünder Akteurs hin.

Trotzdem, neben Aaron Fröhlich hatte die Gästeabwehr gerade auch die anderen Spieler des TSB fest im Griff. Der 6:0- Riegel funktionierte von der ersten bis zur letzten Minute bestens. Routiniuer Christian Dürner war im Spiel für die Organisation der Defensive verantwortlich und erfüllte diese Aufgabe zur größten Zufriedenheit seines Trainers. Und wenn die Gastgeber dann mal ein Schlupfloch erspäht hatten, gab es ja immer noch ein Marvin Heinz zwischen den Pfosten. Neunzehn Paraden standen beim Torhüter der SG H2Ku letztlich in der Statistik. Ein überragender Wert, der einen der Sieggaranten darstellte.

 

Ein anderer war die Offensivarbeit. Mit Ausnahme des rechten Rückraums, den sich Max Fuhrmann und Jannis Mezger teilten, ließ Fabian Gerstlauer fast über die gesamte Spielzeit mit der gleichen Formation durchspielen. Die beiden Außen Marvin Seeger und Alexander Zürn sorgten vor allem in der Anfangsphase dafür, dass sich der Gastgeber nicht absetzen konnte. Im Rückraum überzeugten sowohl Sandro Münch als Spielmacher als auch Janne Böhm auf der Königsposition im linken Rückraum. Beide kamen zusammen auf dreizehn Treffer.

 

Eine kleine Vorentscheidung indes fiel schon kurz vor der Pause. Nach dem 12:12 vernagelte die SG H2Ku die restlichen vier Minuten bis zum Seitenwechsel ihr Gehäuse und erhöhte zum Halbzeitstand von 16:12. Für Fabian Gerstlauer war dies eine enorm wichtige Phase: „Wir wollten die Gmünder in ihrem Widerstand brechen. Diese vier Tore waren der erste Schritt“.

Nach dem Willen der 500 Zuschauer in der Großen Sporthalle von Schwäbisch Gmünd sollte dies aber eher als Weckruf verstanden werden. Tatsächlich war es aber nur der Aufgalopp für eine nochmalige Leistungssteigerung der Herrenberger in Halbzeit zwei. Nach gespielten vierzig Minuten betrug der Vorsprung sechs Treffer (22:16). Die letzte Hoffnung der Hausherren keimte noch einmal nach einem Doppelschlag zum 18:23 eine Viertelstunde vor dem Ende auf.

 

Doch auch dieses Aufbäumen verpuffte schnell. Als der Trainer des TSB Schwäbisch Gmünd,Michael Hieber, seine Spieler vier Minuten später zur Auszeit bat, war die Partie beim 27:19 eigentlich schon entschieden. Die nun umgestellte offensivere 5:1- Abwehr der Gastgeber erzielte aber auch keine entscheidende Wirkung mehr. Mit aller Cleverness spulte die SG H2Ku ihr Pensum herunter und landete schließlich ein ungefährdetes 30:22.

 

Mit dem Doppelpunktgewinn verbleiben die Herrenberger zwar auf Rang zehn, können aber nun deutlich entspannter am kommenden Samstag in ihr nächstes Heimspiel gegen den TSV Weinsberg gehen.

 

 

 

-pg-

Männer
Nächstes Heimspiel

Sonntag, 08.03.2020, 17:00 Uhr

TSV Neuhausen/Filder

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