Folgt der nächste Streich des Tabellenführers?

SG H2Ku möchte den gerade eroberten Spitzenplatz auch im nächsten Heimspiel behaupten

 

Die SG H2Ku steht nach dem Beginn der englischen Woche erstmals an der Tabellenspitze der Oberliga Baden-Württemberg. Dieser Platz soll auch nach dem Heimspiel am Dienstag um 16 Uhr Bestand haben, wenn der TSB Schwäbisch Gmünd in der Markweghalle seine Visitenkarte abgibt. Unterschätzen sollte man den Gegner trotz seines momentanen Tabellenplatzes allerdings nicht.

 

Die Lage: Verrückte Welt in der Oberliga. Erneut unterlagen mit dem TSB Schwäbisch Gmünd und dem TV Plochingen zwei Spitzenteams des vergangenen Jahres deutlich ihre Spiele. Auch den bisherigen Spitzenreiter hat es erwischt, der TV Willstätt unterlag deutlich mit 29:39 in Sandweier. Durch ein Strafwurf in letzter Sekunde errang die TSG Söflingen im Nachbarschaftsderby gegen den TSV Blaustein immerhin den ersten Pluspunkt, dürfte aber trotzdem schweren Zeiten entgegengehen. Weiterhin eine gute Rolle spielen alle vier Aufsteiger, die sich im Mittelfeld der Tabelle tummeln.

 

Die Gäste: Der TSB Schwäbisch Gmünd zählt mit seinen zwei vierten Plätzen in den letzten beiden Spielzeiten sicherlich zu den Topteams der Liga. Allerdings haben die Gmünder wie fast alle Oberligisten damit zu kämpfen, dass beim Ausfall eines Leistungsträgers die Uhren sofort etwas anders ticken. Mit Max Häfner verließ ein Eckpfeiler des Teams den Verein Richtung TVB Stuttgart. Noch schwerwiegender dürfte den TSB allerdings die langwierige Verletzung von Aaron Fröhlich treffen. Der Dreh- und Angelpunkt wird noch einige Zeit nicht zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt durch diesen bitteren Ausfall ist Schwäbisch Gmünd überhaupt noch nicht in Tritt gekommen. Zuletzt setzte es beim TV Weilstetten ein empfindliches 24:31. Mit 2:6 Punkten rangiert das Team von Trainer Michael Hieber auf dem 13. Tabellenplatz.

 

Die Gastgeber: Davon, dass die Gäste ihr wahres Leistungsvermögen noch nicht abgerufen haben, darf man sicher ausgehen. Dass dies auch nach dem Gastspiel in der Markweghalle so bleibt, ist der feste Wille der SG H2Ku Herrenberg. Auf dem Papier spricht erst einmal auch nichts dagegen. Wie in nicht wenigen Spielen der Saison geht auch diesmal der Gastgeber als Favorit ins Rennen. Ein Garant für zwei Punkte ist dies aber beileibe nicht. Wie auch schon in den Spielen davor ist Konzentration von der ersten Minute an gefragt. Ein anderer Aspekt ist der Teamgeist. Gerade das letzte Auswärtsspiel in Remshalden war ein Paradebeispiel für ein funktionierendes Teamwork. Mit nur acht Feldspielern angereist, kämpfte jeder für den anderen. Auch wenn natürlich nicht alles rund lief, war der Teamgeist in dieser Situation vielleicht das Zünglein an der Waage..

Personell dürfte sich die Lage vor dem Spiel am Dienstag wieder ein klein wenig entspannen. Christian Dürner dürfte nach der Geburt seines Sohnes mit einem mentalen Hochgefühl ins Team zurückkehren. Auf einen anderen Akteur mussten die Fans der SG H2Ku noch etwas länger warten. Erstmals steht in dieser Spielzeit Christian Rau wieder auf dem Spielberichtsbogen. Ob und wie lange er zum Einsatz kommt, ist aber nach seinem mehrwöchigen Auslandsaufenthalt noch offen. Interessant wird vor allem sein, in welcher körperlichen Verfassung sich die Mannschaft nach dem Kraftakt in Remshalden präsentiert. Allerdings hat der TSB Schwäbisch Gmünd noch einen Tag weniger zur Regeneration zur Verfügung. Deren Spiel in Weilstetten war erst am Sonntagabend beendet.

 

 

 

-pg-

Männer
Nächstes Heimspiel

Samstag, 16.12.2017, 20:00 Uhr

TV Weilstetten

Markweghalle Herrenberg

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