„Habe genügend Erkenntnisse gesammelt“

Hochmotiviert zeigte sich Maximilian Fuhrmann an alter Wirkungsstätte     /    Foto: Gebhardt

 

Coach Alexander Job zeigt sich insgesamt zufrieden mit dem Auftritt der SG H2Ku beim Altensteiger S-Cup

 

Mit einem Sieg und zwei Niederlagen kehrte die SG H2Ku Herrenberg am Sonntag vom hochklassig besetzten S-Cup in Altensteig zurück. Das bedeutete am Ende einen siebtenten Platz, mit dem man im Lager des Oberligisten durchaus zufrieden sein dürfte.

 

Die Zufriedenheit über das Abschneiden kommt natürlich auch wegen der Gegnerschaft zustande, mit dem sich das SG-Team auseinandersetzen musste. Dem 26:42 am Freitag gegen den TVB Stuttgart folgte einen Tag später ein 31:36 im Vergleich mit dem Zweitligisten SG BBM Bietigheim. In beiden Partien zeigten die Herrenberger gute Ansätze. Für die erste Halbzeit gegen den Erstligisten aus der Landeshauptstadt attestierte Alexander Job seinem Team „eine ganz starke Leistung“.

 

Der zweite Auftritt am Samstag gegen die SG BBM Bietigheim sollte ein ähnliches Prädikat für die Herrenberger Mannschaft bereithalten. Das 31:36 war der Lohn für eine Leistung, bei der gerade die Führungsspieler „100 Prozent Leistung“ einbrachten, wie Co-Trainer Markus Guse zufrieden feststellen konnte.

 

Mit Spannung wurde am Sonntag auf das abschließende Spiel gegen den Ausrichter, den TSV Altensteig, geschaut. Beide Teams hatten an den Vortagen viel Substanz gelassen. Auf Seiten der SG H2Ku gingen zudem Chris Dürner und Christian Rau mit leichten Blessuren in die Partie. Für Trainer Job war dieses Spiel trotzdem wichtig: „Gegen einen unterklassigen Verein kann ich viel mehr probieren, was gegen Erstligisten schlichtweg nicht geht“.

 

Und so wollte der neue Übungsleiter des Gäuteams auch eben diesen Klassenunterschied sehen. Und seine Mannschaft tat ihm den Gefallen, über weite Strecken zumindest. Über ein schnelles 5:1 ging es bis zum 13:6 nach einer guten Viertelstunde. Dieses Resultat wurde bis dahin von der wohl voraussichtlichen  Stammsieben erzielt. Erst ab hier wechselte Alex Job munter durch. Der Überlegenheit und dem Vorsprung tat dies allerdings keinen Abbruch. Trotzdem war der Trainer zum Seitenwechsel beim Stande von 21:10 für seine Farben nicht ganz zufrieden. „Mein Philosophie des Abwehrspiels haben die Jungs noch nicht verinnerlicht“, erkannte der Coach nach Spielende. „Vor allem die Mechanismen haben noch nicht gegriffen“.

 

Der zweite Durchgang verlief zwar etwas holpriger als der erste Abschnitt, in den letzten fünfzehn Minuten konnte die SG H2Ku aber das Ergebnis nach dem 23:16 (40.) am Ende auf 36:20 schrauben.

 

Insgesamt zeigte sich Alexander Job aber durchaus zufrieden mit dem Turnier. „Ich habe genügend Erkenntnisse gesammelt, die ich nach der Pause aufgreifen kann und werde“. Für die Spieler geht es jetzt in eine neuntägige Pause ohne Mannschaftstraining, ehe es dann ab dem 10. August der Feinschliff bis zum Saisonstart ansteht.

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-pg-

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