Junge Wilde fordern Gerstlauer-Team

SG H2Ku reist am Sonntag als Außenseiter zum Tabellendritten HSG Konstanz 2

 

Nach dem Duell mit dem Tabellenführer am vergangenen Samstag bekommen es die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg am Sonntag ab 18 Uhr mit dem nächsten Spitzenteam der Liga zu tun. Beim Tabellendritten HSG Konstanz 2 dürfte die Aufgabe dabei ähnlich schwer werden wie zuletzt gegen die SG Pforzheim/Eutingen.

 

Dass, zumindest noch, ein erkennbarer Abstand zwischen den absoluten Spitzenmannschaften der Oberliga und der SG H2Ku Herrenberg besteht, wurde besonders am letzten Samstag wieder einmal deutlich. Beim 16:24 gegen Pforzheim wurden den Herrenberger Handballern besonders in der Offensive ihre Grenzen aufgezeigt. Erneut bestätigte es sich, dass beim Gäu-Team alles passen muss, um Teams wie den TSV Neuhausen/Filder oder eben die SG Pforzheim/Eutingen besiegen zu können.

 

Momentan bewegt sich die HSG Konstanz 2 in ähnlichen Sphären wie diese beiden Vereine. Nachdem die Bundesligareserve schon in der vorigen Saison mit einem dritten Rang als Aufsteiger überraschten konnte, scheint die jetzige Platzierung nun etwas weniger überraschend. Dabei war der Start mit zwei Niederlagen mehr als holprig. Seither sind die Konstanzer mit sieben Siegen und zwei Remis aber auf der Überholspur unterwegs. Diese Positivserie gewinnt noch einmal an Bedeutung, wenn man die Verletztenmisere der Bodenseestädter zugrunde legt. In den letzten Partien war die Personaldecke vor allem Rückraum so dünn, dass sich selbst der Trainer zum Comeback genötigt sah. Matthias Stocker hat dabei gezeigt, dass er als langjähriger Spielmacher des Dritt- und Zweitligisten zwar den Altersdurchschnitt des jungen Teams deutlich anhebt, aber kaum etwas verlernt hat und dem Spiel der „jungen Wilden“ durchaus gut tut.

 

Ob Stocker am Sonntag auch selbst wieder in den Harztopf greift oder lediglich von der Seitenlinie aus dirigiert, ist ungewiss. Letztlich ist es aber auch nur von wenig Bedeutung, ob der Coach spielt oder verletzte Spieler wieder ins Team zurückkehren. Der Qualität in dem jungen, talentierten Team ist ohnehin sehr hoch.

 

Mit reichlich Respekt wird die SG H2Ku am Sonntag die Reise an den Bodensee also antreten. Dies ist angebracht, wird aber den Willen der Gäste auf zwei Punkte nicht schmälern. Zwar ist die Auswärtsbilanz der Herrenberger mit 2:6 Punkten nicht allzu einschüchternd für den Gegner, wirklich chancenlos war das Team aber nur beim TSV Neuhausen/Filder. Und auch in der Schänzle-Halle sind Punkte keine utopischen Vorstellungen. Aber auch diesmal kommt es in erster Linie auf die SG H2Ku selbst an. Kann das vorhandene Leistungsvermögen abgerufen werden, dürften auch die Gastgeber in Verlegenheit zu bringen sein. Zumindest die Abwehr der SG hat zuletzt gegen Pforzheim mehr als nur gute Ansätze gezeigt.

 

Fabian Gerstlauer hofft unterdessen, dass er am Spieltag auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Mit Sascha Marquardt und Sandro Münch haben sich seit längerem zwei Leistungsträger mit Verletzungen herumschlagen müssen. Während bei Marquardt die Schulter Probleme bereitet, treten bei Sandro Münch immer wieder Schmerzen nach seinem Schienbeinbruch vom Frühjahr auf. Der Coach weiß natürlich um die Bedeutung der Spieler für die Mannschaft, würde beiden aber gerne auch mehr Ruhepausen verordnen. Wieviel Einsatzzeiten beide am Sonntag aufweisen werden, dürfte sich daher wohl kurzfristig entscheiden.

 

Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus

Zum ersten Mal im Spieljahr 2019/20 setzt die SG H2Ku einen Mannschaftsbus ein. Wer die Mannschaft beim Auswärtsspiel bei der HSG Konstanz 2 unterstützen möchte, hat die Gelegenheit, in diesem mitzufahren. Die Abfahrt ist am Sonntag um 14:45 Uhr vom Hallenbad in Herrenberg. Anmeldungen sind bitte an rhotert.jan@sgh2ku.de zu richten. Die SG H2Ku freut sich über zahlreiche Unterstützung.

 

Die „Zweite“ will verlustpunktfrei bleiben

Die Serie steht. Noch immer hat die SG H2Ku Herrenberg 2 eine weiße Weste. Am Sonntag ab 18 Uhr wird das Team von Trainer Florian Falk aber vom Tabellenvierten SG Leonberg/Eltingen in der Markweghalle gefordert werden. Die Leonberger führen ein breites Mittelfeld mit 7:7 Punkten an. Der Anreiz für einen Doppelpunktgewinn ist sicher auch im Hinblick auf das Spiel eine Woche später enorm groß. Dann kommt es zum zum absoluten Gipfeltreffen bei der Spvgg Renningen. Zuerst steht aber noch die Pflicht an, bevor an die Kür gedacht werden kann.

 

 

 

-pg-

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Sonntag, 15.12.2019, 17 Uhr

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