Keine Lust aufs Verlieren

Die SG H2Ku möchte am Samstag beim TV Weilstetten die Hinspielniederlage vom Dezember vergessen machen

 

Für die SG H2Ku Herrenberg beginnt das Jahr 2018 in der Oberliga Baden-Württemberg gleich mit einem Kracher. Quasi als Rückspiel bestreitet die Job-Sieben am Samstag ab 20 Uhr ihren Auftakt in der Balinger Längenfeldhalle beim TV Weilstetten. Im Gedächtnis haftet den Gästen dabei sicher noch die schmerzhafte Niederlage vom Dezember letzten Jahresgegen den gleichen Gegner.

 

Die Lage: Im neuen Jahr sind erst zwei Partien gespielt, deshalb sollte sich das Tabellenbild kaum geändert haben. Allerdings ergaben sich trotzdem zwei neue Konstellationen. Zum einen konnte der TVS Baden-Baden seine unangefochtene Tabellenführung mit einem 37:32 in eigener Halle gegen den TV Plochingen weiterhin behaupten. Zum anderen mussten die Plochinger durch diese Niederlage in der Spitzengruppe als erstes Team etwas abreißen lassen. Neuer Tabellenzweiter ist nun der TV Willstätt, der sich im zweiten Spiel vom vergangenen Wochenende mit 33:28 gegen die TSG Söflingen durchsetzen konnte.

 

Die Gastgeber: Unbestritten reitet der TV Weilstetten momentan auf einer Erfolgswelle. Der Höhepunkt war dabei aus Sicht der „Lochenfüchse“ der Sieg im letzten Vorrundenspiel bei der SG H2Ku Herrenberg. Waren die Mannen von der Alb im Dezember schon als damaliger Sechster mit viel Vorschusslorbeeren an den Fuß der Herrenberger Stiftskirche gereist, haben sie dies auch zum Leidwesen der SG H2Ku und deren Fans eindrucksvoll bestätigt. Mit einer hohen Aggressivität in Abwehr und Angriff siegte das Team der beiden Trainer Klaus Schuldt und Rene Wismar mit 36:35 in Herrenberg. Kaum zu glauben, aber wahr. Noch immer spricht man laut Zollern-Alb-Kurier in Weilstetten vom Klassenerhalt als Ziel. Sollte diese Zielstellung wirklich so lauten, wäre für den Tabellendritten mit einem Heimsieg gegen die SG H2Ku Herrenberg dieses Vorhaben fast schon zum Greifen nahe.

 

Die Gäste: Ein Heimsieg ist natürlich das letzte, was der Tabellenfünfte aus Herrenberg am Samstag in der Längenfeldhalle erleben möchte. Als zum Ende der Hinrunde beide Teams durch die Verlegung des ersten Spieltages schon einmal aufeinandertrafen, waren die Vorzeichen in der Tabelle fast spiegelverkehrt. Heuer reist die SG H2Ku Herrenberg als Tabellenfünfter zum Dritten und könnte mit einem Sieg ihrerseits wieder am TV Weilstetten vorbei ziehen. Auch wenn auf den ersten Blick kein Favorit auszumachen ist, dürfte der Druck wohl etwas eher bei den Gästen liegen. Mit einem Fehlstart ins neue Jahr würde der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz wohl auf drei Punkte anwachsen. Und der nächste Gegner ist mit dem TVS Baden-Baden wahrlich kein Selbstläufer.

Trotz allem gibt es aber auch keinen Grund für das Team um den frisch vermählten Kapitän Chris Dürner, verkrampft aufzutreten. Schon in der Pressekonferenz nach dem Hinspiel orakelte Weilstettens Co-Trainer nicht zu Unrecht: „Im Januar wird es ein völlig neues Spiel geben“. Damit es soweit kommt, ist natürlich die SG H2Ku Herrenberg gefragt. Vor allem das Abwehrspiel dürfte dabei im Fokus stehen. Gerade das schnelle Spiel über den Kreis war immer wieder der Erfolgsgarant der „Lochenfüchse“.

Für die hoffentlich zahlreichen Anhänger der SG H2Ku, die ihre Mannschaft am Samstag in der Längenfeldhalle unterstützen, bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft aus der Niederlage die richtigen Schlüsse gezogen hat. Ansonsten dürfte es eben kein „völlig neues Spiel“ geben. Aber sowohl Fans als auch die Spieler haben natürlich keine Lust aufs Verlieren.

 

 

 

-pg-

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Samstag, 02.02.2019,20:00 Uhr

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