Keine Weihnachtsgeschenke für die Gäste

SG H2Ku Herrenberg möchte sich am Samstag im letzte Heimspiel des Jahres mit einem Sieg verabschieden

 

Noch einmal hat die SG H2Ku Herrenberg im Jahr 2019 die Gelegenheit, ihr Punktekonto etwas aufzubessern. Am Samstag ist ab 20 Uhr in der heimischen Markweghalle gegen die NSU Neckarsulm mit einem Blick auf die Tabelle ein Sieg absolut Pflicht, um mit genug Schwung im neuen Jahr den Blick nach oben zu richten. Die Partie ist gleichzeitig der Auftakt zur Rückrunde der Oberliga Baden-Württemberg.

 

Ein paar Zentimeter nur fehlten zum Glück im letzten Heimspiel. Die vergebene Chance zum Ausgleich beim 26:27 gegen den TVS Baden-Baden brachte zwar letztlich keine Punkte, aber die wichtige Erkenntnis, auch gegen Spitzenteams mithalten zu können. Dieses Wissen, gepaart mit dem dazugewonnenen Selbstvertrauen, sind elementare Grundbausteine, um am Samstag das Parkett als Sieger zu verlassen. Die Neckarsulmer Sportunion dürfte dabei allerdings ein äußerst unbequemer Kontrahent werden.

 

Die Gäste starteten im September mehr als holprig in die Saison. Ein Grund dafür war auch die SG H2Ku. Die Schützlinge von Fabian Gerstlauer fügten der NSU Neckarsulm am ersten Spieltag eine empfindliche 21:30- Schlappe zu. Davon erholten sich die Audistädter lange Zeit nur schwer. Noch vor vier Wochen steckte das Team mit 5:19 Punkten tief im Abstiegssumpf. Inzwischen sind drei Spiele mit drei Siegen vergangen und Neckarsulm grüßt nach der Vorrunde von einem soliden 11. Tabellenplatz. Es braucht daher kaum extra betont zu werden, dass der Gast mit breiter Brust in der Markweghalle auflaufen wird.

 

Mit einem Pluspunkt weniger hat die SG H2Ku die Vorrunde auf Rang 13 beendet. Ein Ergebnis, das sicher nicht den Erwartungen unterhalb der Stiftskirche entspricht. Umso wichtiger ist ein Sieg zum Jahresabschluss für das Tabellenbild. Fakt ist, dass mit einem Doppelpunktgewinn die Neckarsulmer Sportunion überholt wird. Fabian Gerstlauer verspricht daher schon einmal, „alles in das Spiel reinzuknallen“. Gemeint ist damit, dass der Trainer von seinem Team erwartet, zum Jahresabschluss nochmals alle Kraftreserven zu mobilisieren. Wohl wissend, dass die übriggebliebenen Spieler im verletzungsgeplagten Kader fast auf dem Zahnfleisch daherkommen. Mit Max Fuhrmann, Sascha Marquardt, Nicolas Rhotert, Janne Böhm und Dominic Rose fehlen weiterhin wichtige Akteure.

 

Trotzdem dürften vor dem so wichtigen Duell am Samstag die Chancen paritätisch verteilt sein, die Tagesform wird entscheiden. Mit dem Pfund der Unterstützung einer vollen Halle im Rücken soll sich dabei das Pendel in Richtung SG H2Ku neigen. Die Mannschaft selbst möchte sich unter anderem am Hinspiel orientieren. Beim damaligen klaren Auswärtssieg glänzten die Herrenberger vornehmlich mit einer überzeugenden Abwehrleistung. Vor allem wünscht sich Trainer Gerstlauer, dass seine Spieler nicht wieder vorweihnachtliche Geschenke an den Gegner verteilen wie in der Vorwoche gegen den TVS Baden-Baden. In kritischen Phasen müsse ein klarer Kopf her, fordert der Coach von seinem Team. Sollte diese Vorgabe gegen die Neckarsulmer tatsächlich umgesetzt werden, ist der sechste Saisonsieg sicher in Reichweite.

 

SG H2Ku 2 muss am Samstag in Altensteig ran

Zum letzten Spiel des Jahres 2019 reist die zweite Vertretung der SG H2Ku Herrenberg am Samstag zum TSV Altensteig 2. Die Fahrt in die Eichwaldhalle treten die Schützlinge von Trainer Florian Falk so kurz vor dem Weihnachtsfest mit dem Hochgefühl einer komfortablen Tabellenführung an. Damit dies so bleibt, ist allerdings auch im Schwarzwald ein Doppelpunkt notwendig. Altensteigs Zweitvertretung liegt mit 9:11 Punkten im Mittelfeld der Bezirksliga und geht gegen die Herrenberger als klarer Außenseiter in die Partie.

Dass der Tabellensiebente aber nicht zu unterschätzen ist, beweisen einige gute Ergebnisse. Dazu zählt sicher auch der letzte Auftritt bei der HSG Böblingen/Sindelfingen 2, als dem Favoriten erst in der Schlussminute einen Vier-Tore-Sieg gestattete (30:26).

Für die Oberligareserve kommt aber ein Unterschätzen des Gegners ohnehin nicht in Frage. Zu groß ist die Motivation, ungeschlagen ins Jahr 2020 zu gehen. Und das als einzige Mannschaft der gesamten SG H2Ku Herrenberg.

 

 

-pg-

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