Mit Respekt an den Kuhberg

Der Fingerzeig gilt dem Gegner - Alex Job muss sein Team auf einen starken Kontrahenten einstellen / Foto: Gebhardt

 

SG H2Ku Herrenberg steht am Sonntag bei der TSG Söflingen erneut vor einer Bewährungsprobe

 

Nach zwei Siegen in Folge fährt die SG H2Ku Herrenberg am Sonntag mit reichlich Selbstvertrauen, aber auch Respekt zur TSG Söflingen. Beim punktgleichen Tabellennachbarn wird ab 17:30 Uhr ohne Zweifel eine ähnlich überzeugende Leistung wie zuletzt abzurufen sein, um Zählbares aus dem Sportzentrum Kuhberg mit in den Bus zu packen.

 

Derzeit segelt das SG- Schiff mit vollen Segeln. Die letzten beiden Partien haben gleich mehrere Facetten einer Mannschaft offenbart, die eigentlich aufgrund der Verletzten gar keine komplette Mannschaft ist. War der Sieg in Pforzheim vor allem eine taktische und kämpferische Meisterleistung, überzeugte die Job-Sieben im Heimspiel gegen Remshalden mit Spielwitz und Konsequenz über fast die gesamte Spielzeit.

 

All diese Attribute werden nun auch am Sonntag von der SG H2Ku verlangt. Erfahrungsgemäß hängen die Trauben bei der TSG Söflingen stets besonders hoch, was die Dürner, Rose und Co. zuletzt im vergangenen Jahr schmerzhaft erleben mussten. Eine Führung mit zwei Toren fünf Minuten vor dem Ende reichte gegen den seinerzeit Tabellenletzten letztlich nicht zum Punktgewinn, in der Schlusssekunde machte Söflingen das 23:22 perfekt. Von einer derartigen Tabellenkonstellation ist der Gastgeber in der jetzigen Saison allerdings weit entfernt. Mit 6:4 Punkten hat die TSG durchaus Tuchfühlung zur Spitzengruppe, der Sprung nach ganz weit oben wurde allerdings durch ein 28:31 gegen den TV Bittenfeld 2 im letzten Spiel, ebenfalls in eigener Halle, verpasst. Für die Wiedergutmachung sollen die Gäste aus Herrenberg natürlich gerade recht kommen.

 

Diese haben naturgemäß einen ganz anderen Plan. Vor allem die beiden Partien zuletzt haben der Mannschaft mächtig Auftrieb gegeben. Und beide Male nötigte besonders die Abwehrarbeit viel Respekt ab. Im Heimspiel gegen Remshalden brachte der Gäuclub mehr als nur einmal den Gegner aus Remshalden ins Zeitspiel, ähnlich erging es zuvor schon der SG Pforzheim/Eutingen. Für die Auswärtsaufgabe in Söflingen wünscht sich Alexander Job natürlich das gleiche Engagement. Die Vorbereitung auf die Partie lief zwar etwas anders als in der vergangenen englischen Woche, an optimales Training war aber trotzdem nicht zu denken. Am Samstag gesellte sich zum Lazarett der verletzten Akteure nun auch noch Jan Kussmann, dessen alte Rückenverletzung wieder aufgebrochen zu sein scheint. Ob Alexander Job auf seinen Rückraumspieler zurückgreifen kann, darf stark angezweifelt werden.

 

Andererseits hat der Umstand der angespannten Personalsituation genau zu dem geführt, was sich Job gewünscht hat. „Heute hat jeder für den anderen gekämpft und einen Schritt zusätzlich gemacht. Das Team ist noch näher zusammengerückt“, konnte der Herrenberger Coach im Anschluss an die vergangene Partie gegen den SV Remshalden (39:25) zufrieden konstatieren. Mit einer solchen Einstellung ist sicher auch in Söflingen einiges möglich. Nach den ebenfalls guten Leistungen  der TSG Söflingen im bisherigen Saisonverlauf scheint der Ausgang der Partie im Sportzentrum Kuhberg am Sonntag völlig offen. Den Fan wird’s sicherlich freuen.

 

Fanbus nach Söflingen

Nach der guten Resonanz in der letzten Saison setzt die SG H2Ku Herrenberg auch am Sonntag nach Söflingen einen Mannschaftsbus ein, in dem wieder die SG- Fans mitfahren können. Die Abfahrt des Busses ist um 14:15 Uhr vom Hallenbad in Herrenberg. Anmeldungen für die Mitfahrt sind erwünscht unter nico(at)familie-kiener.de.

 

 

 

-pg-

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Samstag, 20.10.2018,20:00 Uhr

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