„Müssen jeden nur möglichen Punkt mitnehmen“

SG H2Ku Herrenberg steht in den kommenden Wochen vor schwierigen Aufgaben gegen Spitzenteams der Liga / Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus

 

Am Samstag geht es für die Männer der SG H2Ku Herrenberg auf die Reise nach Südbaden. Das Spiel um 20 Uhr bei der SG Köndringen/Teningen ist der Auftakt von fünf Partien in Folge gegen Spitzenteams der Oberliga Baden-Württemberg. Um sich weiterhin gute Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen zu können, sind Punkte auch in diesen Partien unbedingt nötig.

 

SG Pforzheim/Eutingen, TSV Neuhausen/Filder, HSG Konstanz 2. Das Spitzentrio der Liga wird in den kommenden Wochen der Wahrheit für die SG H2Ku mehr als nur ein Prüfstein werden. Dazu gesellt sich mit der TSG Söflingen der Fünfte der Tabelle. Da mutet es fast schon wie eine leichte Aufgabe an, wenn sich der Gäu-Klub am Samstag in der Teninger Ludwig-Jahn-Halle beim Siebtplatzierten SG Köndringen/Teningen vorstellt. Allein ein kurzer Blick aufs Tableau macht deutlich, dass allein gutes Spielen in diesen fünf Partien nicht ausreichen wird. Punkte müssen her für das Gerstlauer-Team. Und das auch gegen scheinbar weit bessere Gegner. „Wir müssen in diesen Partien jeden nur möglichen Punkt mitnehmen“, weiß auch Fabian Gerstlauer. Sich auf die danach folgenden Partien gegen die Mitkonkurrenten zu verlassen, könnte fatal sein. Noch immer schwebt das Damoklesschwert von sechs möglichen Absteigern auch über der SG H2Ku Herrenberg.

 

Gegen die SG Köndringen/Teningen ist am Samstag zumindest auf dem Papier eigentlich schon alles für einen Gastgebersieg angerichtet. Mit wenigen Ausnahmen siegten bei den bisherigen Duellen der langjährigen Drittligarivalen stets die jeweiligen Heimteams. So verwundert es auch nicht wirklich, dass der letzte Auswärtssieg der Herrenberger über zwölf Jahre zurückliegt. Diese Serie würde Fabian Gerstlauer mit seiner Mannschaft natürlich schon am Samstag gar zu gerne beenden. Dass dies nur über eine Topleistung möglich ist, liegt auch für den Coach auf der Hand. „Köndringen ist auf einigen Positionen extrem gut besetzt. Vor allem der Rückraum mit Jan-Philipp Valda, Maurice Bührer, Mykola Melnyk und Jozef Hantak genügt schon höheren Ansprüchen in der vierthöchsten Spielklasse“. Eine andere Personalie ist derweil für jeden Gegner immer wieder spannend. Spielt er oder spielt er nicht? Wenn der Ukrainer Ilja Hreblev in dieser Saison auflief, zeigte er auch stets überzeugende Leistungen. Das betraf in dieser Spielzeit sieben Spiele in unregelmäßigen Abständen. So auch in der Hinrunde beim Spiel in Herrenberg. Trotz seiner 10 Treffer hat aber wohl nicht nur Hreblev schlechte Erinnerungen an das Hinspiel in der Markweghalle. Das 29:41 aus Sicht der Südbadener war die mit Abstand höchste Niederlage der Teninger. „Wir gehen erst einmal davon aus, dass er spielt“, rechnet Fabian Gerstlauer vorsichtshalber mit dem Einsatz des Rechtsaußen.

 

Dass sich der Verein kurze Zeit nach der Niederlage in Herrenberg von Trainer-Urgestein Ole Andersen trennte, war dabei nur ein vorgezogener Schritt, war doch der Weggang von Andersen spätestens zum Saisonende klar. Klar ist aber auch, dass die SG Köndringen/Teningen mit Neu-Trainer Manfred Chaumet nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit zuletzt 8:2 Punkten auf einer Erfolgswelle schwimmt. Das soll sich auch im Duell mit dem Gäu-Klub fortsetzen.

 

Genau dies versucht die SG H2Ku zu verhindern. Mit wem, wird auch für das Gastspiel in der Jahn-Halle spannend bleiben. Rückkehrer Christian Rau hat in dieser Woche mit dem Mannschaftstraining begonnen. Ein Einsatz dürfte aber noch mehr als fraglich sein. „In den kommenden Wochen wird uns Chrissi aber noch weiterhelfen“, weiß Fabian Gerstlauer. Auf jeden Fall fehlt noch Linkshänder Joshua Stöffler mit einer Sprunggelenksverletzung. Da ansonsten der Kader gut gefüllt ist, könnte es auch den einen oder anderen Spieler geben, der auf der Tribüne Platz nehmen muss.

 

Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus

Wer das Team der SG H2Ku beim Auswärtsspiel bei der SG Köndringen/Teningen unterstützen möchte, hat die Möglichkeit, im Mannschaftsbus mitzufahren. Die Abfahrtszeit ist um 15:15 Uhr vom Hallenbad in Herrenberg. Anmeldungen werden erbeten unter presse@sgh2ku.de. Die SG H2Ku freut sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

SG H2Ku 2 am Samstag hochmotiviert nach Schönaich

Nun hat es die „Zweite“ doch erwischt. Ausgerechnet im Derby bei der SG Nebringen/Reusten setzte es für das Team von Trainer Florian Falk beim 22:23 die erste Niederlage der Saison. Damit ist der Vorsprung auf die Spvgg. Renningen auf zwei Punkte zusammemgeschmolzen. Um als Spitzenreiter weiter von der Landesliga träumen zu können, darf sich das Team kaum noch Ausrutscher leisten. Die Partie am Samstag beim TSV Schönaich um 20 Uhr dürfte damit unter besonderen Vorzeichen stehen. Mit einem vollen Erfolg will sich die Oberligareserve so schnell wie möglich in der Erfolgsspur zurückmelden.

 

 

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