Neue Ideen sind gefragt

Trainer Alexander Job wird am Samstag viel improvisieren müssen / Foto: P. Gebhardt

 

SG H2Ku muss am Samstag beim TSV Weinsberg nach dem Kreuzbandriss on Dominic Rose einmal mehr improvisieren / Landesligateam am Sonntag vor erneuter Bewährungsprobe

 

Noch zwei Wochen bis zur Halbjahrespause. Dann können die Spieler der SG H2Ku erst einmal kräftig durchschnaufen. Zuerst kommt aber am Samstag ab 20 Uhr mit dem TSV Weinsberg eine äußerst unangenehme Auswärtsaufgabe auf die Job-Sieben zu. Trotz der besseren Tabellenposition fährt der Herrenberger Oberligist wohl aber als Außenseiter in die Weibertreuhalle.

 

Punkte gewonnen, Spielmacher verloren. So wichtig der Sieg am vergangenen Samstag gegen den TSV Zizishausen (34:28) auch war, Freude wollte in der Markweghalle nicht so recht aufkommen. Die schwere Verletzung von Dominic Rose, die inzwischen als Kreuzbandriss diagnostiziert wurde, hinterließ schon so etwas wie einen Schock im Team. Auch wenn der Ausfall des zweiten Spielmachers sowohl qualitativ als auch quantitativ eine große Lücke reißt, geht der Wettkampfbetrieb natürlich unvermindert weiter. Und so steht die SG H2Ku Herrenberg am Samstag vor einer großen Herausforderung.

 

Der TSV Weinsberg führt momentan die Tabelle in der Oberliga Baden-Württemberg an. Dies zumindest, wenn man nur die Heimspiele heranzieht. 10:2 Punkte erkämpften und erspielten sich die Mannen von Coach Stefan Fähnle in ihrem Wohnzimmer, der Weibertreuhalle. Und auch wenn mit dem TSV Blaustein und der SG Köndringen/Teningen noch zwei weitere Teams mit gleicher Heimausbeute in der Statistik geführt werden, so ist Weinsberg als einzige Mannschaft niederlagenfrei. Wie gesagt, diese Bilanzen gelten nur für die Heimspiele. Dass der samstägliche Gastgeber nach den beiden fünften Plätzen seit dem Wiederaufstieg 2016 momentan trotzdem nur auf Rang zehn platziert ist, liegt an der mageren Auswärtsbilanz von nur zwei Pluspunkten. Dies liegt einerseits daran, dass die Weinsberger in fremden Gefilden ausnahmslos Spitzenteams bespielen mussten. Andererseits hatte auch der TSV im Laufe der Hinrunde mit Verletzungssorgen zu kämpfen.

 

Die SG H2Ku hingegen kann mit ihren bislang erspielten 16:10 Punkten durchaus zufrieden sein. Doch auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als könne der Gäuclub seine Statistik auch in Weinsberg aufhübschen, liegt die Favoritenrolle durchaus auf Seiten des TSV Weinsberg. Zum Einen wegen der angesprochenen Heimbilanz und auch, weil in der letzten Woche mit Rico Reichert und Maximilian Schulze zwei wichtige Akteure in den Kader des TSV Weinsberg zurückkehren konnten.

 

Auf Seiten der Gäste hat hingegen die Verletzung von Dominic Rose richtig hart ins Kontor eingeschlagen. Mit Rose und Chris Dürner, der noch immer an seinen muskulären Problemen laboriert, fallen gleich beide Spielmacher neben den bekannten Verletzten aus. Neue Ideen sind also gefragt. Die Spielmacherrolle könnten sowohl Yannik Schopp als auch Max Fuhrmann übernehmen. Während Schopp dies gegen Zizishausen schon übernahm, steht mit Fuhrmann ein Spieler parat, der diesen Part bei seinem früheren Verein TSV Altensteig erfolgreich übernahm.

 

Wer aber auch immer am Samstag auf welcher Position auch immer auf dem Parkett steht, ändert nichts daran, das durch Dominic Roses Verletzung wiederum ein Akteur weniger im Kader zur Verfügung steht. Auswechselmöglichkeiten sind dadurch noch einmal begrenzter geworden. Natürlich werden sich alle einsatzfähigen Spieler zerreißen, um in Weinsberg zu punkten. Darauf, ob letztlich die Kräfte über sechzig Minuten ausreichen, darf man gespannt sein.

 

SG H2Ku 2 im Heimspiel fast schon zum Siegen verdammt

Die Luft wird langsam dünner für die SG H2Ku 2. Nach der erneut klaren Pleite in Reitheim/Weilheim (18:29) müssen für die Landesligahandballer endlich Punkte für den Klassenerhalt gesammelt werden. Gerade einmal vier Zähler weist das Konto der Mannschaft von Trainer Florian Falk auf. Noch ist der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen in Sichtweite, aber ohne Siege dürften die Chancen noch vor Weihnachten erheblich sinken.

Am Sonntag ist in der Markweghalle ab 14:45 Uhr die nächste Gelegenheit, die Lage im Tabellenkeller zumindest etwas zu korrigieren. Der Gegner TEAM Esslingen rangiert momentan mit 14:10 Punkten im Mittelfeld der Tabelle, hat aber wohl mehr Tuchfühlung nach oben als zu den Abstiegsrängen. Nicht nur deshalb ist auch diesmal die Favoritenrolle im Vorfeld klar verteilt. Für die Landesligatruppe wäre ein Erfolgserlebnis für den weiteren Saisonverlauf aber enorm wichtig. Vielleicht kann das Team ja ausgerechnet am Sonntag den Bock endlich umstoßen.

 

 

-pg-

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Samstag, 02.02.2019,20:00 Uhr

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