Nicht nur am Gegner orientieren

SG H2Ku Herrenberg möchte am im Heimspiel Sonntag gegen den TVS Baden-Baden trotz der Außenseiterrolle punkten

 

Im vorletzten Heimspiel des Jahres 2019 bekommt es die SG H2Ku Herrenberg am Sonntag um 17 Uhr in der Markweghalle noch einmal mit einem Hochkaräter der Oberliga Baden-Württemberg zu tun. Der TVS Baden-Baden reist mit der Empfehlung von 19:9 Punkten und Rang vier aus der Kurstadt an. Die Gastgeber wollen gegen den Favoriten natürlich trotzdem punkten.

 

„Jeder Punkt ist wichtig, egal gegen welchen Gegner“, verbreitete unter der Woche Fabian Gerstlauer schon einmal eine kämpferische Stimmung, die sich natürlich auch sein Team zu eigen machen soll. Vor allem der letzte Auftritt am vergangenen Samstag beim TV Weilstetten (32:30) macht den H2Ku- Trainer dabei optimistisch. In der Tat zeigte der Gäu-Club nach vier Niederlagen in Folge beim Gastspiel auf der Alb verschüttet geglaubte Tugenden in eindrucksvoller Manier.

„Tempo, Kampf, Spielfreude. All das müssen wir auch am Sonntag gegen den TVS Baden-Baden in die Waagschale werfen. Dann haben wir auch gegen den Tabellenvierten eine Chance“, hofft Gerstlauer auf einen erneut couragierten Auftritt seiner Schützlinge. Allerdings weiß der Coach natürlich nur zu gut, dass die Gäste aus Baden-Baden, vielen Handballfans besser bekannt unter dem früheren Namen TV Sandweier, ein anderes Kaliber als Weilstetten darstellt.

 

Mit nur einem Sieg und einem Unentschieden in der gesamten vorigen Saison feierten die Gäste ihr Debüt in der dritten Liga im doch eher überschaubaren Rahmen. Was aber für den Handball in Baden-Baden entscheidender war: Die Mannschaft fiel nicht, wie schon anderswo geschehen, nach dem Abstieg auseinander. So war schon im Vorfeld der laufenden Spielzeit klar, dass Sandweier erneut eine gute Rolle spielen dürfte. Genau dies hat sich bis zum jetzigen Zeitpunkt auch bestätigt. Um auch weiterhin in Tuchfühlung zur Spitze zu bleiben, sind zwei Punkte für den TVS Baden-Baden fast schon Pflicht.

 

Die Gastgeber verfolgen derzeit ganz andere Ziele. Vier Niederlagen im November spülten die SG H2Ku in die Abstiegszone der Oberliga. Der Sieg am vergangenen Samstag könnte einem Befreiungsschlag gleichkommen. So zumindest ist die Hoffnung unterhalb der Stiftskirche. Das neugewonnene Selbstvertrauen macht sich auch in Fabian Gerstlauers Aussagen im Vorfeld der Partie bemerkbar. „Wir müssen dem Spiel unseren eigenen Stempel aufdrücken. Nur so haben wir eine Chance“, so Herrenbergs Trainer.

So kämpferisch sich Gerstlauer aber auch gibt, verschließen kann auch er nicht den Blick auf seinen Kader für den Sonntag. Wie schon zuletzt werden Sascha Marquardt, Max Fuhrmann und natürlich Dominic Rose fehlen. Auch ein Einsatz von Janne Böhm ist nach seiner Sprunggelenksverletzung eher unwahrscheinlich. Auch Joshua Stöfflers Einsatz steht auf der Kippe. Die Ausfälle werden bis auf eine Ausnahme im Team aufgefangen. Für Kreisläufer Marquardt rückt erneut Leander Lämmle ins Aufgebot. Der Youngster wusste schon in Weilstetten bei seinem Debüt zu gefallen.

 

Durch die Ausfälle wird die Aufgabe für die SG H2Ku zwar kaum leichter, die weiße Flagge dürfte aber trotzdem kaum gehisst werden. „Wenn wir die Leistung aus der Vorwoche wiederholen, können sich die Zuschauer auf ein tolles Handballspiel freuen“, verspricht Coach Gerstlauer selbstbewusst. Eines ist jedoch sicher: Ein Kaffeekränzchen zum 3. Advent wird es in der Markweghalle wohl nicht werden.

 

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SG H2Ku 2 als Vorprogramm zur Oberligapartie

Als Tabellenführer empfangen die Männer der SG H2Ku Herrenberger 2 am Sonntag um 14:45 Uhr die SG Tübingen. Dabei hat das Bezirksligateam den ersten Punktverlust vor zwei Wochen scheinbar gut verkraftet. Das bewies der klare Sieg in Großengstingen. Gegen die Tübinger stehen die Vorzeichen aber nun komplett anders. Die Gäste stehen mit drei Siegen aus zehn Partien auf dem vorletzten Platz der Tabelle und schweben in akuter Abstiegsgefahr. Interessant dabei, dass die SG Tübingen diese drei Siege gleich in den ersten drei Spielen eigefahren hat. Florian Falk wird sein Team trotzdem darauf einstellen, die nötige Einstellung zu finden. Zum Überschätzen besteht trotz der klaren Favoritenrolle ohnehin bei keinem Gegner Grund. Zu gut ist natürlich die Ausgangsposition vor dem Ende der Hinrunde ohne jegliche Niederlage.

 

 

-pg-

 

 

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Samstag, 25.01.2020, 20 Uhr

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