Personalwechsel bei der SG H2Ku Herrenberg

Tobias Barthold rückt für Jochen Klingovsky in die sportliche Leitung auf

 

Nach nur knapp einem Jahr verlässt Jochen Klingovsky die sportliche Leitung des Oberligisten SG H2Ku Herrenberg wieder. Damit wurde die Doppelspitze mit Hansi Böhm zwar kurzzeitig gesprengt, die freie Position konnte aber nun schnell wieder besetzt werden.

 

Manche Dinge im Leben passen einfach nicht. Und so gibt Jochen Klingovsky auch unumwunden zu: „Die Aufgabe hat mir nicht den nötigen Spaß gemacht. Wenn man gerade im Ehrenamt nicht zu einhundert Prozent von dem überzeugt ist, was man tut, macht es keinen Sinn.“ Damit ist aber ausdrücklich nicht die Zusammenarbeit mit Hansi Böhm gemeint. „Unser gutes und freundschaftliches Verhältnis wird darunter in keiner Form leiden“, betonen beide fast wortgleich. Vielmehr konnte der 51- jährigen unter anderem „keinen Draht zur Mannschaft aufbauen“. Zumindest nicht so, wie er es sich gewünscht hätte. Für Klingovsky selbst steht allerdings außer Frage, dass er den Gäu-Club im Hintergrund weiterhin unterstützt.

 

Erfreulich aus Sicht der SG H2Ku ist aber, dass die so entstandene Lücke innerhalb kürzester Zeit geschlossen werden konnte. Tobias Barthold wird in die sportliche Leitung aufrücken und so gemeinsam mit Hansi Böhm die sportlichen Geschicke in Zukunft leiten. Mit dem ehemaligen Torwart des jetzigen Oberligisten, der noch vor wenigen Wochen aufgrund der Herrenberger Verletztenserie ein Kurzcomeback gegeben hatte, konnte Böhm auch seine Wunschlösung realisieren. „Barthel wird sehr nah an der Mannschaft sein. Es spricht praktisch die Sprache der Spieler“, freut sich Hansi Böhm.

Tobias Barthold weiß natürlich um den Aufwand in der neuen Position. „Schon unter den Vorgängern Kai Wohlbold und Nico Kiener war ich im Hintergrund eingebunden. Der Schwere der Aufgabe bin ich mir also durchaus bewusst“. Aber auch die Freude auf die kommende Herausforderung ist aus seinen Worten herauszuhören, wenn die Herrenberger Identitätsfigur in die Zukunft blickt. „Natürlich wollen wir irgendwann wieder in der dritten Liga mitmischen“, hofft er trotz der momentanen schwierigen sportlichen Situation auf eine erfolgreiche Zukunft.

 

Neben dem guten Verhältnis nach innen soll der nun fast 40- jährige aber auch seine guten Kontakte nach außen einbringen. „Es gibt sicher Personen, die ein größeres Netzwerk haben als ich. Doch ganz unbekannt bin ich wohl auch nicht“, so Tobias Barthold. Nach etwa 20 Jahren Leistungshandball von zweiter bis vierter Liga ist dies ein durchaus nachvollziehbares Argument.

Sein Pendant blickt derweil auch schon einmal kurz ins neue Jahr. „Wir werden alles dafür tun, uns von den Abstiegsrängen fernzuhalten“, so Hansi Böhm. Angekündigt ist in diesem Zusammenhang noch ein Zugang für die Rückrunde. Diese Personalie soll demnächst dann auch offiziell bekannt gemacht werden. Zudem wird auch der momentan noch aktive Christian Dürner in die Arbeit der sportlichen Leitung integriert.

 

 

-pg-

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