Remis zur Halbzeit als Highlight für Gerstlauer-Team

Auch am Wochenende konnten unsere Rookies (hier Joshua Stöffler) auf sich aufmerksam machen / Foto: P. Gebhardt

 

SG H2Ku erspielt sich beim S-Cup in Altensteig nach streckenweise guten Leistungen den siebenten Platz

 

Es war der erwartete Härtetest mit dem so durchaus zu erwartenden Ausgang. Durch ein ungefährdetes 38:25 (18:13) im abschließenden Spiel des S-Cups in Altensteig gegen die gastgebende Landesligamannschaft des TSV sicherte sich die SG H2Ku Herrenberg den siebten Rang in der Endabrechnung. Wie erwartet stand das Gäuteam in den beiden Partien am Freitag und Samstag   gegen den TVB Stuttgart und die SG BBM Bietigheim letztlich auf verlorenem Posten. Allerdings konnten die Fans der SG H2Ku gegen den Bundesligaabsteiger aus Bietigheim bis zum Pausenpfiff auf eine Sensation hoffen. Eine Minute vor dem Ende der ersten Halbzeit führte der krasse Außenseiter aus der Oberliga Baden-Württemberg, der schon am Morgen eine Trainingseinheit absolviert hatte, mit 13:10. Mit einem Kraftakt konnte die Mannschaft um Weltmeister Michael „Mimi“ Kraus noch vor dem Seitenwechsel ausgleichen und zeigte danach den Herrenbergern beim 22:32 die Grenzen auf. Wie schon beim 22:37 am Freitagabend gegen den Bundesligisten TVB Stuttgart konnte das Team von Coach Fabian Gerstlauer zumindest punktuelle Nadelstiche gegen die Handballprofis setzen.

 

Mehr als Nadelstiche sollten es am Sonntag gegen den TSV Altensteig dann aber doch sein. Von Beginn an wollte die SG H2Ku den Zweiklassenunterschied auch an der Anzeigetafel sichtbar machen. Nach einem Blitzstart mit komfortabler Führung (5:1) schlichen sich jedoch einige Nachlässigkeiten ins Angriffspiel ein, die von den Hausherren immer wieder zur Ergebniskosmetik genutzt wurden. So war das Pausenresultat von 18:13 für die SG durchaus ausbaufähig.

Nach sechzig Minuten war das Ergebnis mit 38:25 auch standesgemäß, kam aber in dieser Höhe auch erst in der Schlussphase zustande. Fabian Gerstlauer war trotzdem hochzufrieden mit den Leistungen seiner Mannschaft während des gesamten Turniers. „Das Team hat alles umgesetzt, was wir uns im Training erarbeitet haben. Sogar die Bundesligisten konnten wir ab und an vor Probleme stellen“, freute sich der Trainer über sein Team. Vor allem zeigte er sich vom Lernwillen der Mannschaft angetan. Zur neuen Saison wechselt Gerstlauer bekanntlich das altbewährte Offensivsystem in der Abwehr mit einer flexiblen Defensivvariante.

 

Wenn man dann noch zugrunde legt, dass mit Sandro Münch, Dominic Rose, Sascha Marquardt und Marvin Seeger vier Leistungsträger nicht dabei sein konnten, schürt das im Lager des Oberligisten berechtigte Hoffnungen auf eine erfolgreiche Runde.

Mit dem Abschluss des Turniers in Altensteig begann gleichzeitig eine einwöchige Trainingspause für die SG H2Ku Herrenberg. Ab dem 5. August bittet der Übungsleiter seine Spieler dann zum Start der zweiten Vorbereitungsphase. Geplant ist dann am 10. August ein Turnier in Bönnigheim und eine Woche später ein Spiel gegen den Drittligisten VfL Pfullingen in eigener Halle.

 

 

 

-pg-

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