Selbstvertrauen mitnehmen ins Spitzenspiel

SG H2Ku möchte im Spitzenspiel Zuschauer begeistern / Landesligateam im Vorspiel gegen Spitzenreiter

 

Für die SG H2Ku Herrenberg geht es an diesem Samstag erneut in der Markweghalle um wichtige Oberligapunkte. Um 20 Uhr bekommt es die Sieben von Alexander Job dabei mit der SG Pforzheim/Eutingen zu tun. Das Team aus der Goldstadt hat als Tabellenzweiter momentan einen Relegationsplatz zur dritten Liga inne und möchte diesen natürlich auch in Herrenberg verteidigen.

 

Es war die Pflicht vor der Kür, allerdings beileibe kein Pflichtsieg. Das 29:28 gegen die HSG Konstanz 2 am vergangenen Samstag war schwer erkämpft und sicherlich auch richtungweisend. Der Abstand zur Aufstiegsrelegation betrug vor der Partie vier Zähler, zum ersten Abstiegsplatz ebenso. Nun können die Herrenberger Handballer mit etwas weniger Druck ins Spitzenspiel am Samstag gehen.

 

Eine Spitzenleistung zum Topduell des Oberligaspieltages ist auf jeden Fall notwendig, um die SG Pforzheim/Eutingen auch am Samstag in die Knie zu zwingen. Einmal gelang dies schon in der laufenden Spielzeit. Im Oktober letzten Jahres siegte die SG H2Ku nach frühem Rückstand noch mit 27:26 in Pforzheim. Es war jene Saisonphase, in der die Gäste vom Samstag noch nach ihrer Form suchten. 8:8 Punkte waren der Ausdruck eines wechselhaften Beginns, danach startete das Team aber richtig durch. Seither 16:2 Punkte machten die Mannschaft von Trainer Alexander Lipps neben dem TSV Blaustein zum Meisterschaftsfavoriten.

 

Diese Serie hat natürlich auch Gründe. Einer davon ist zweifelsohne die exzellente Abwehrarbeit. Seit jeher besticht die SG Pforzheim/Eutingen besonders in der Defensive. So wird es am Samstag auch ein Kampf ähnlicher Systeme werden. Sowohl in Pforzheim als auch in Herrenberg wird eine 5:1- Abwehr favorisiert, in der besonders die vorgezogene Spitze viel Sand ins Getriebe des jeweiligen Gegners streut. Man kann also durchaus gespannt sein, ob sich mit Julian Broschwitz von den Gästen oder Sascha Marquardt einer der Spezialisten auf dieser Position zum mitentscheidenden Akteur aufschwingen kann. Insgesamt ist natürlich die gesamte Abwehr gefordert. Im Vergleich zur Vorwoche erwartet Alexander Job allerdings einen Gegner mit etwas weniger Tempo. Dies sagt natürlich nichts über eventuell weniger Qualität aus, siehe das Tabellenbild.

 

Eingedenk aller Vorzeichen dürfen die Zuschauer eine Partie erwarten, die bis zum Schlusspfiff spannend und dramatisch werden könnte. Auf eben jene Zuschauer und Fans bauen natürlich auch die Verantwortlichen am Markweg. Auch wenn sich die Personallage auf dem Papier etwas entspannt hat, von einem vollen und vor allem fitten Kader kann noch lange keine Rede sein. Das liegt unter anderem daran, dass Spieler wie Christian Rau nach ihrer Verletzungspause noch etwas Zeit benötigen. Zum anderen konnten andere Akteure noch alte Blessuren ins neue Jahr mitnahmen.

Auf jeden Fall kann sich das Publikum trotzdem auf eine SG H2Ku freuen, die sich in eigener Halle für den Erfolg zerreißen wird. Das Selbstvertrauen holte sich die Mannschaft schon einmal in der Vorwoche mit dem Sieg über Konstanz.

 

SG H2Ku 2 gegen Spitzenreiter gefordert

Mit dem neuen Spitzenreiter der Landesliga bekommt es die SG H2Ku Herrenberg 2 am Samstag zu tun. Um 17:45 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Florian Falk auf die SG Oberhausen/Unterhausen. Der Vergleich David gegen Goliath ist im Hinblick auf das Tabellenbild durchaus angebracht. Die „Zweite“ hat in der Vorwoche beim TV Weilstetten 2 mit dem 30:32 einen wichtigen Bigpoint im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Mit drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer sind Erfolgserlebnisse nun dringend nötig. Ob dies ausgerechnet gegen den Tabellenführer gelingt, wird eine spannende Frage bleiben.

 

 

 

-pg-

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Sonntag, 24.02.2019,18:00 Uhr

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