SG begeistert gegen Pforzheim mit leidenschaftlichem Spiel

 

 

Durch ein jederzeit verdientes 31:25 (16:14) gegen die TGS Pforzheim errang die SG H2Ku Herrenberg in ihrem bereits vierten Heimspiel den dritten Sieg. Mit dem Erfolg hat sich die Mannschaft um Kapitän Christian Dürner vorerst im gesicherten Mittelfeld der Tabelle festsetzen können.

 

Wer sich am vergangenen Samstag für das volle Programm entschied und sowohl das Spiel der ersten Frauenmannschaft als auch das Drittligamatch des männlichen Pendants besuchte, hatte letztlich alles richtig gemacht. Nachdem die SG-Kuties bereits am späten Nachmittag für die Pokalüberraschung gegen Trier sorgten, taten es ihnen die Männer Stunden später im Punktspiel gleich. Für die Kiener-Truppe war dabei der Sieg gegen den letztjährigen Aufsteiger aus Pforzheim im Vorfeld der kommenden schweren Partien enorm wichtig.

 

Im Wissen um die Bedeutung des Spiels ging die SG H2Ku dementsprechend motiviert in die Partie. Allerdings spiegelte sich diese Motivation vorerst nicht im Zwischenstand wider. Nicht zufällig erzielte auf Seiten der Gäste Florian Taafel die ersten Treffer für die Gäste. Die augenscheinliche Lebensversicherung der Goldstädter in Form des Spielmachers und Vollstreckers war anfangs kaum in den Griff zu bekommen. Und dies, obwohl Taafel erst das zweite Saisonspiel nach seiner Muskelverletzung bestritt. Als er bereits nach zwölf Minuten zum vierten Mal einnetzte, stand es 6:8 aus Sicht der Gastgeber.

 

Dass es dennoch bereits im Laufe der ersten Hälfte zu einer Wende in der Partie kam, war nicht zuletzt einem Jona Schoch auf der Seite der SG H2Ku zu verdanken, der sowohl in der Anfangsphase sowie auch im weiteren Spielverlauf das Duell mit Florian Taafel annahm und am Ende fast remis gestalten konnte. Zwölf Tore von Schoch konnte der Pforzheimer Torjäger zwar mit dreizehn Torerfolgen noch einmal toppen, glücklicher war an diesem Abend aber gewiss der Herrenberger. Außerdem bekam die SG- Abwehr nun einen immer besseren Zugriff auf das Angriffsspiel der TGS. Spätestens die Auszeit von Nico Kiener  beim Stande von 11:11 in der 20 Minute, in der der Coach wohl die richtigen Worte gefunden hatte, lenkte die Emotionen auch ergebnismäßig in die richtigen Bahnen. Vier Tore in Folge führten dann über das 15:11 bis zum 16:14 zur Pause.

 

Dies war zwar längst kein beruhigender Vorsprung, aber doch schon ein Fingerzeig auf die zweite Hälfte. Eine bissige Abwehr, die zwar reichlich Zeitstrafen einsammelte, zog nun den Angreifern der Gäste ein ums andere Mal den Zahn. Dahinter agierte mit Markus Eipperle ein Torhüter, der sich im Verlauf der Partie nun immer mehr in den Vordergrund spielte. Dass es trotzdem nicht früher zu einer Vorentscheidung kam, lag daran, dass zeitweise auch bei der SG H2Ku im Vorwärtsgang nicht alles Gold war, was glänzte. Und so war die Partie sowohl beim 21:18 (40.) als auch beim 25:22 (50.) nicht entschieden.

 

Diesmal brauchte Nico Kiener allerdings keine Auszeit mehr, um zum finalen Angriff seiner Jungs zu blasen. Fünf Tore in Folge, allesamt erzielt von verschiedenen Spielern, spiegelte beim 30:22 nicht nur die verdiente Vorentscheidung wider, sondern zeigte einmal mehr, trotz eines Toptorschützen Schoch, die mannschaftliche Geschlossenheit der SG H2Ku Herrenberg. Das Endresultat von 31:25 brachte vorerst den siebten Tabellenplatz für die Mannschaft aus dem Gäu. Viel wichtiger als die momentane Platzierung dürfte aber im Hinblick auf die kommenden Spiele wieder einmal die Erkenntnis sein, wozu das Team mit Leidenschaft und Begeisterung fähig sein kann. Das nächste Mal kann dies die Mannschaft am Samstag beim TuS Füstenfeldbruck unter Beweis stellen.

 

 

 

-pg-

Männer
Nächstes Heimspiel

Sonntag, 08.03.2020, 17:00 Uhr

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