SG H2Ku darf Friedberg nicht unterschätzen

 

 

Nach den letzten beiden enttäuschenden Auswärtsauftritten brennt Drittligist SG H2ku Herrenberg am Samstag (20 Uhr) auf den zweiten Sieg in fremder Halle. Obwohl die Vorzeichen dafür beim Tabellenletzten TSV Friedberg auf dem Papier günstig stehen, wird die Partie in der Sporthalle des TSV Friedberg für den Gäuclub alles andere als ein Selbstläufer.

 

 Der TSV Friedberg 2014/15

Quelle: TSV Friedberg

 

 

Zuhause topp, auswärts flop. So stellte sich zuletzt die Diskrepanz zwischen den Heim- und Auswärtsauftritten der SG H2Ku Herrenberg dar. Das letzte Spiel bei der SG Kronau/Östringen II (32:37) stand dafür exemplarisch. Schon nach einer Halbzeit war die vermeintliche Spitzenpartie mit 22:13 zugunsten der Gastgeber entschieden. Das Aufbäumen im zweiten Abschnitt ließ aber zumindest die intakte Moral erkennen.

 

Mit einer solchen Moral will die Mannschaft um Kapitän Christian Dürner auch am Samstag in Friedberg zum Erfolg kommen. Dann allerdings ab der ersten Minute. Dies wird beim Meister des Jahres 2013 auch vonnöten sein, um den zweiten Auswärtssieg einzufahren. Beim bayerischen Verein aus dem Augsburger Raum ging es in den letzten beiden Jahren derweil sportlich steil bergab. Nach dem Meistertitel 2013 und der ausgeschlagenen Teilnahme an der 2. Bundesliga erreichte das Team von Trainer Harald Rosenberger nach einem großen Umbruch gerade noch den Klassenerhalt. Nach weiteren Abgängen vor dieser Saison wurde dem TSV schon vor dieser Spielzeit eine schwere Saison vorhergesagt.

 

Ein Hoffnungsfunke für Verein und Umfeld war dann die Rückholaktion von Manuel Vilches-Moreno, der schon zwischenzeitlich nach Spanien zurückgekehrt war. Mit derzeit 4:22 Punkten zieren die Friedberger trotzdem das Tabellenende. Dass sich die Spieler aber mitnichten bereits aufgegeben haben, bewies unter anderem das letzte Auswärtsspiel in Horkheim. Wegen Verletzungsproblemen nur mit acht Feldspielern angereist, hielt der TSV 45 Minuten auf Augenhöhe mit, bevor sich der Kräfteverschleiß in ein 28:34 niederschlug. Für den Samstag hofft Coach Rosenberger aber wieder mit einem gut gefüllten Kader. Für den TSV Friedberg selbst ist die Partie aber wohl einer der letzten Chancen, ins untere Mittelfeld vorzurücken.

 

Christian Zluhan muss am Samstag seine ganze Erfahrung einbringen

Foto: P. Gebhardt

 

 

Dass dies gelingen kann, nehmen die Gastgeber vor allem aus dem Wissen um die Auswärtsbilanz der SG H2Ku. In fünf Auswärtsspielen ergatterte das Team bisher lediglich zwei Punkte durch den knappen Sieg in Fürstenfeldbruck (28:27). Übermäßig viel Selbstvertrauen dürfte deshalb nicht mit im Mannschaftsbus verstaut werden können, wenn sich der Tross am Samstag auf den Weg nach Bayern macht. Aber gerade das Selbstbewusstsein aus den Heimspielen ist gerade auch einmal in auswärtiger Halle gefragt.

 

Hier kommt den Führungsspielern wie Christian Dürner oder Ingo Krämer eine besondere Verantwortung zu. Zum Einen müssen sie mit einer guten Leistung voran gehen, gleichzeitig aber auch die Jüngeren mitziehen. Keine einfache Aufgabe, aber sollte dies einmal wie in den Heimspielen gelingen, könnte einem erfolgreichen Auftritt in Friedberg nichts im Wege stehen. Wichtig wäre ein Auswärtssieg beim Tabellenletzten vor allem auch deshalb, um den bisherigen positiven Eindruck nicht zu verwischen. Denn die letzten beiden Gegner im Jahre 2014 heißen TV Hochdorf und SG Leutershausen. Für besondere Motivation dürfte auch noch ein Blick in die Statistik sorgen. Seit dem Aufstieg des TSV Friedberg im Jahre 2008 gelang der SG H2Ku in der TSV-Sporthalle noch kein einziger Sieg. Ein Pünktchen aus dem Vorjahr ist die magere Bilanz. Wenn nicht jetzt, wann dann, könnte deshalb für Samstag auch die Devise lauten.

 

Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus – geänderte Abfahrtszeit

Wer die Mannschaft beim nächsten Auswärtsspiel beim TSV Friedberg unterstützen möchte, hat wieder die Gelegenheit, im Mannschaftsbus mitzufahren. Abfahrt ist am Samstag wegen der bevorstehenden Vollsperrung auf der A8 bereits um 14:30 Uhr vom Hallenbad in Herrenberg. Anmeldungen nimmt Peter Kiener unter 07032 24013 oder unter kiener.peter(at)sgh2ku.de entgegen. Die SG freut sich über lautstarke Anfeuerung.

 

 

 

-pg-

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