SG H2Ku will 50:50 Partie für sich entscheiden

 

 

Nach der Heimniederlage vom letzten Wochenende besteht für die Drittligahandballer der SG H2Ku Herrenberg bereits an diesem Samstag, (20 Uhr) die Möglichkeit, die eigenen Fans zu versöhnen. Im dritten Auftritt nacheinander in der heimischen Markweghalle soll gegen die TGS Pforzheim mit einem Sieg ein positives Punktekonto erreicht werden. Nebenbei wünscht man sich insgeheim auf Gastgeberseite den Beginn einer neuen erfolgreichen Heimserie.

 

Entschlossenheit und Jubel - die Bank fiebert bei jeder Aktion mit

 

 

Die Ernüchterung war am Samstag nach Spielschluss bei den Verantwortlichen der SG H2Ku deutlich zu spüren. Das 25:29 in der Markweghalle gegen den TSV Rödelsee war aus mehreren Gründen ärgerlich. Zum Einen hat man sich den Spielstil der Gäste aufdrängen lassen, zum Anderen war selbst nach einem Rückstand von zwischenzeitlich sechs Toren die Wende im Spiel möglich. Außerdem steht man im kommenden Heimspiel gegen die TGS Pforzheim nun schon wieder unter einem weit höheren Erfolgsdruck.

 

Das Gastspiel der Mannen aus der Goldstadt Pforzheim dürfte im Vorfeld äußerst schwierig einzuschätzen sein. Wie auch die Gastgeber hat die TGS ein ausgeglichenes Punktverhältnis. Und ebenso wie die SG, nach dem Spiel, hat auch Pforzheim vor der Partie von den ersten fünf Partien vier zuhause bestritten. Das aber mit eher mäßigem Erfolg (3:5 Punkte). Aufhorchen ließ man aber mit dem Auswärtssieg in Kornwestheim (21:20). Und das, obwohl Florian Taafel nicht mit an Bord war. Der Denker, Lenker und Torschütze in Personalunion schlägt sich seit Wochen mit einer hartnäckigen Muskelverletzung umher. Erst am letzten Spieltag konnte der Kopf der Mannschaft wieder mit der Mannschaft auflaufen und führte diese sogleich mit der besten Saisonleistung zu einem 25:19 Heimsieg gegen Fürstenfeldbruck.

 

Ein anderer Akteur wird aber bestimmt im Aufgebot von Andrej Klimovets´ Team fehlen. Ex- SG-ler Valentin Hörer, der sich in Pforzheim auch zum Spielmacher aufgeschwungen hatte, verließ nach nur einem Jahr wieder die TGS. Für die Verantwortlichen eine schmerzhafte Lücke, die sie nun nach Saisonbeginn mit Bozidar Bursac geschlossen haben. Allerdings hat der 33- jährige Serbe mit ungarischem Pass in seinen bisher zwei Partien noch keine entscheidenden Akzente setzen können.

 

 Vorgänger und Nachfolger - Eike Schmiederer (li.) im Gespräch mit Chris Zluhan (Mi.), der vom Samstagsgegner Pforzheim zur SG kam

Fotos: P. Gebhardt

 

 

Eine weitere Lücke im Kader der TGS Pforzheim ergab sich auch durch den Weggang des Linksaußen. Christian Zluhan zog es von Pforzheim zur SG H2Ku Herrenberg. Für Zluhan wird es daher sicher kein ganz gewöhnliches Spiel werden. Neben der Hoffnung auf reichlich Einsatzzeit wird der 25- jährige sicher den einen oder anderen Tipp in der Trainingswoche parat haben. Weniger Tipps, aber etwas mehr Glück wünscht sich derweil Trainer Nico Kiener in der Personalfrage. Bei Jona Schoch und Alexander Zürn gab es inzwischen weitgehend Entwarnung aus ihren Verletzungen während des letzten Spiels. Inwieweit Christian Zluhan, Marcel Kohler oder auch Ingo Krämer ob ihrer Blessuren auf die Zähne beißen müssen, wird sich bis Samstag zeigen. Mit deren Einsatz dürfte aber zu rechnen sein. Zumal es an der Wichtigkeit der Partie keinen Zweifel geben dürfte.

 

Mit einem positiven Punktekonto wollte die SG H2Ku aus den ersten fünf Spielen herausgehen. Angesichts von vier Partien in eigener Halle ist sicherlich auch kein zu hoch gestecktes Ziel. Um genau dies zu erreichen, muss das Team aber nun am Samstag das Parkett als Sieger verlassen. Die Mannschaft wird daher noch einmal Alles in die Waagschale werfen, um beruhigter in die folgenden Partien zu gehen. Angesichts der Vorzeichen kann man von einer klassischen 50:50 Situation vor dem Spiel ausgehen. Und wenn es knapp zugehen sollte, sind dann noch immer die eigenen Fans. Schon mehr als einmal waren sie es gerade, die das Zünglein an der Waage spielten. Nach den ersten Auftritten in der Markweghalle gibt es auch,  trotz der jüngsten Niederlage, keinen Grund für die Zuschauer, nicht wiederzukommen.

 

 

Verzehrgutschein für Besucher der Doppelveranstaltung

 

Bevor am Samstag um 20 Uhr die Drittligahandballer der SG H2Ku in den Harztopf greifen, stehen bereits unsere Zweitligafrauen auf dem Prüfstand. Es geht dabei aber nicht um Punkte, sondern gegen den Erstbundesligisten DJK/MJC Trier um ein Weiterkommen im DHB- Pokal. Da es im Pokalgeschehen bekanntlich auch zu einer Verlängerung kommen kann, erfolgt der Anwurf bereits um 17 Uhr.

 

Viele Handballfreunde wollen sich natürlich beide Handballeckerbissen nicht entgehen lassen. Damit die Zeit zwischen den beiden Partien nicht zu lang wird, hat sich die SG H2Ku Herrenberg etwas einfallen lassen.

 

Jeder Besucher, der beide Veranstaltungen besucht, erhält an der Tageskasse einen kostenlosen Verzehrgutschein im Wert von 5 Euro. Damit hat jeder Fan die Möglichkeit, bei einem Gespräch oder der Spielauswertung des Pokalkrachers die Zeit zu überbrücken.

 

Der Gutschein ist selbstverständlich bis zum Veranstaltungsende einlösbar.

 

Inhaber einer Dauerkarte für Männer oder Besitzer einer Superdauerkarte, die zum Eintritt aller SG- Mannschaften berechtigt, erhalten diesen Gutschein natürlich ebenso.

Die SG H2Ku Herrenberg weist aber darauf hin, dass für das Pokalspiel der Kuties grundsätzlich Eintritt gezahlt werden muss, da Dauerkarten hierfür keine Berechtigung besitzen. Dies ist erforderlich, weil im Gegensatz zu Punktspielen die Einnahmen aus Pokalspielen mit dem DHB und dem Gastverein zu drei gleichen Anteilen aufgeteilt wird.

 

 

 

-pg-

Männer
Nächstes Heimspiel

Sonntag, 08.03.2020, 17:00 Uhr

TSV Neuhausen/Filder

Markweghalle Herrenberg

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