SG kann vom Traumstart bis ins Ziel zehren

Cornelius Maas zeigte sich mit neun Treffern äußerst erfolgreich / Foto: Gebhardt

 

Gäuclub verteidigt mit Start-Ziel-Sieg gegen Schwäbisch Gmünd die Tabellenführung in der Oberliga Baden-Württemberg

 

Mit einem letztlich ungefährdeten 31:26 (15:12) untermauerte die SG H2Ku Herrenberg ihre Tabellenführung und bleibt auch im vierten Saisonspiel ohne Minuspunkt. Allerdings musste sich die Job-Sieben nach einem perfekten Start harter Gegenwehr des TSB Schwäbisch Gmünd erwehren.

 

Gerade einmal zwölf Minuten waren gespielt, als die Markweghalle zum ersten Male Kopf stand. Die Zuschauer feierten die SG H2Ku mit stehenden Ovationen. 9:1 stand es zu diesem Zeitpunkt und keiner der rund 450 Besucher glaubte daran, dass das Spiel noch zu Gunsten der Gäste kippen könnte. Das tat es dann zwar auch nicht, dennoch konnten die Gmünder zu Beginn der zweiten Hälfte plötzlich wieder von einem Punktgewinn träumen.

 

Zuvor musste TSB- Coach Michael Hieber allerdings mitansehen, wie sein Team eben jene zwölf Minuten von den Gastgebern an die Wand gespielt wurde. Unter anderem durch eine wieder einmal große Leistung des SG- Torhüters (Hieber: „Leider hat Tobias Barthold viel zu gut gehalten“), auf derv anderen Seite aber auch durch eine aggressive Deckung, gegen die der TSB kein Mittel fand.

Dass die Partie die restlichen Minuten so nicht weiterlaufen würde, wurde dann aber schnell klar. Nach der zweiten Auszeit von Trainer Hieber zeigte sich seine Mannschaft dann viel cleverer im Herausspielen der Torchancen. Das Spiel wurde breiter angelegt, die Außen wurden nun oft ins Spiel gebracht. Und auch über den Kreis versuchte der TSB nun sein Heil. Insgesamt elf Strafwürfe waren bis zum Spielende eine sicher etwas zu hohe Ausbeute.

 

Dazu kam, dass die SG H2Ku nun im Vorwärtsgang jene Konzentration vermissen ließ, die zuvor für den Vorsprung gesorgt hatten. Über ein 9:4 und 13:9 (25.) ging es schließlich mit 15:12 in die Pause.

Auch nach dem Wechsel konnten die Hausherren den Schalter noch nicht umlegen. Das 15:14 durch den 14- fachen Torschützen Dominik Sos in der 32. Minute ließ bei wohl nicht wenigen Zuschauern die Sorgenfalten größer werden. Aber wie schon in Remshalden zeigte die SG nun ihr gewonnenes Selbstvertrauen. Der beste Herrenberger Torschütze Cornelius Maas eröffnete ein Dreierpack der Gäu-Sieben zum 18:14. Ein Vorsprung, gegen den sich der Gast aus Schwäbisch Gmünd mit allen Mitteln wehrte, ihn aber nicht mehr aufholen sollte. Besonders bitter für die Gäste war dabei mit der Verletzung von Wolfgang Bächle der Ausfall eines weiteren Leistungsträgers.

 

Auch wenn das Spiel von seiner Intensität und Hektik, besonders nach der roten Karte für den Gmünder Christian Waibel nach 47 Minuten, nichts einbüßte, ließ sich die SG H2Ku Herrenberg, die erstmals in der Saison mit Christian Rau antreten konnte,  nun die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Dementsprechend zufrieden zeigte sich dann auch Alexander Job nach dem Schlusspfiff. Auch wenn der Coach der Hausherren noch einige Kritikpunkte fand, musste auch er eingestehen: „Das ist bei 8:0 Punkten Jammern auf ganz hohem Niveau“.

 

Für die SG H2Ku geht die englische Woche am Samstag mit einem weiteren Heimspiel zu Ende. Dann trifft die Mannschaft um 20 Uhr  auf den Vierten TSV Weinsberg.

 

Bilder zum Spiel gibt es auf unserer Homepage

 

 

 

 

-pg-

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Samstag, 16.12.2017, 20:00 Uhr

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