SG stürmt auch die Festung Mindlestal

Auch in Steißlingen hatte die SG H2Ku Grund zum Jubel / Foto: P. Gebhardt

 

Oberligist verteidigt dritten Rang mit einem 38:33 in Steißlingen

 

Für die SG H2Ku Herrenberg geht die kleine Erfolgsgeschichte weiter. Die Job-Sieben gewann mit dem 38:33 (18:14) beim TuS Steißlingen bereits das dritte Spiel in Folge und verteidigte so den dritten Rang in der Oberliga Baden-Württemberg.

 

Die erste gute Nachricht für die SG H2Ku gab es schon vor dem Anpfiff. Torhüter Marvin Heinz konnte nach seiner Erkrankung aus der Vorwoche am Nachmittag im Steißlinger Mindlestal wieder auflaufen. Wie wichtig der Keeper für sein Team ist, zeigte sich in den folgenden sechzig Minuten. Für Christian Dürner hingegen kam nach seiner Wadenverletzung ein Einsatz noch zu früh. So konnte der Kapitän genüsslich von außen zusehen, wie seine Mannschaftskameraden ein Offensivfeuerwerk entfachten, das sich als Grundstein zum Auswärtssieg erweisen sollte.

 

Der Auftakt war dann auch vielversprechend, die schnelle 2:0- Führung der Gäste hatte aber nur kurzen Bestand. Die 500 Zuschauer waren beim 3:2 für den heimischen TuS in der fünften Minute zum ersten Male auf Betriebstemperatur. Allerdings gelang es in der Startviertelstunde weder den Gastgebern noch der SG H2Ku, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Das änderte sich aber alsbald. Über ein 7:9 erarbeitete sich der Gäuclub beim 11:14 fünf Minuten vor der Halbzeitpause den ersten größeren Vorsprung. Es war der Auftakt einer Offensivleistung, die an den letzten Auswärtssieg in Weilstetten erinnerte. Vor allem Dominic Rose, Sandro Münch und Sascha Marquardt vollstreckten immer wieder eiskalt oder holten Strafwürfe heraus. Das 14:18 zur Pause von Dominic Rose unterbrach die gute Leistung der Gäste nur für etwa zehn Minuten.

 

Denn auch nach dem Pausentee blieb die SG H2Ku zunächst die bestimmende Mannschaft. Als in der 39. Minute ein 17:24 von der Anzeigetafel leuchtete, hatte Steißlingens Trainer Jonathan Stich genug gesehen. Mit einer Auszeit versuchte Stich, gegenzusteuern. Mit einer doppelten Manndeckung gegen Sandro Münch und Dominic Rose gab es erneut eine geänderte taktische Maßnahme gegen die Herrenberger Angreifer. Auch wenn dies nicht der erste Wechsel der Defensivvariante war, zeigte dieses Manöver erst einmal Erfolg. Überhastete Abschlüsse auf SG-Seite brachten den Gastgeber und die Zuschauer zurück ins Spiel.

 

Zehn Minuten vor dem Ende konnte der TuS auf 26:30 verkürzen. Es wäre der Zeitpunkt gewesen, an dem die Hausherren das Match hätte eventuell drehen können. Gerade jetzt stellten sich die Hegauer aber selbst ein Bein. Mit einer Zeitstrafe gegen die Steißlinger Bank und einer darauffolgenden Hinausstellung gegen Maurice Wildöer im Rücken baute die SG H2Ku Herrenberg ihren Vorsprung auf 27:33 auf. Sechs Minuten vor dem Abpfiff war dies nun aber die Entscheidung.

 

Und auch wenn in der Schlussviertelstunde die Tore teilweise wie reife Früchte fielen, die Herrenberger hatten trotzdem stets den Kopf oben. Am Ende war das 33:38 mehr als verdient. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Yannik Schopp. Der Linksaußen, der in der 5:1- Abwehr lange Zeit die vorgezogene Position einnahm, bekam im Spielverlauf einen Schlag gegen das Knie und konnte die Partie nicht mehr beenden.

 

Am kommenden Sonntag trifft die SG H2Ku Herrenberg um 17 Uhr in der heimischen Markweghalle auf den TV Plochingen.

 

 

-pg-

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