SG will am Sonntag nachlegen

SG H2Ku Herrenberg empfängt am Sonntag den starken Aufsteiger HC Neuenbürg

 

Innerhalb von drei Tagen genießt die SG H2Ku Herrenberg am Sonntag ab 17 Uhr erneut Heimrecht in der Oberliga Baden-Württemberg. Zu Gast ist mit dem HC Neuenbürg ein weiterer Aufsteiger.

Die spürbare Erleichterung nach dem Heimsieg gegen den SV Fellbach war natürlich auch dem Umstand des nächsten Heimspiels geschuldet. „Wir wären schon mit gehörig Druck ins Spiel gegen Neuenbürg gegangen“, so Fabian Gerstlauer. Nun ist vor der Partie am Sonntag um 17 Uhr in eigener Halle das Selbstvertrauen zurückgekehrt.

Wenn am Sonntag der Anpfiff zu dieser Partie ertönt, wird es das erste Aufeinandertreffen beider Teams in Baden-Württembergs höchster Spielklasse sein. Obwohl Neuenbürg, das etwa zwölf Kilometer südwestlich von Pforzheim liegt, geographisch zu Württemberg gehört, spielt man praktisch schon immer unter dem Dach des badischen Handballverbands. Dabei gelang mit dem badischen Meistertitel in der vergangenen Runde der ganz große Wurf.

Die Premiere in der BWOL verlief dabei ganz nach dem Geschmack der Neuenbürger. Nach dem Auswärtssieg bei Mitaufsteiger Schwäbisch Gmünd (31:28) konnte auch der SV Fellbach, ebenfalls ein Aufsteiger, in dessen Halle bezwungen werden (28:26). Erst am dritten Spieltag gab es beim 31:35 in eigener Halle gegen den TuS Schutterwald den ersten Dämpfer. Wie auch die SG H2Ku spielte auch der HC Neuenbürg am Tag der deutschen Einheit. Im Heimspiel gegen den TSV Weinsberg, bei der die SG H2Ku vor knapp zwei Wochen noch unterlegen war, errang die Mannschaft von Trainer Erkan Öz erneut einen wichtigen Zähler (30:30).

Die SG wird auf jeden Fall auf einen spiel- und kampfstarken Gegner treffen, der seine Gefährlichkeit vornehmlich aus dem Rückraum bezieht. Vor allem Marco Langjahr und Felix Kracht setzen hier immer wieder die Akzente. „Neuenbürg stellt ein kompaktes Team mit einer enormen körperlichen Präsenz dar“, zollt Coach Gerstlauer dem kommenden Gegner schon im Vorfeld Respekt.

Für die SG H2Ku steht momentan aber ohnehin der Fokus auf das Abrufen der eigenen Leistungsfähigkeit. Nach dem beeindruckenden Auftakt in Neckarsulm folgte die Ernüchterung gegen Schwäbisch Gmünd auf dem Fuße. Das Spiel in Weinsberg zeigte dann einen deutlichen, wenn auch noch nicht erfolgreichen Aufwärtstrend. Der Sieg nun gegen Fellbach war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. An diese Leistung gilt es im Spiel gegen Neuenbürg anzuknüpfen. Keine Frage, die neuformierte Abwehr sollte wieder die Stabilität an den Tag legen, die in der Vorbereitung und im letzten Heimspiel gezeigt wurde. Klar ist aber auch, dass die junge Truppe, mit 25 Jahren ist Max Fuhrmann der älteste Spieler, noch Zeit und Erfahrung benötigt. Ein natürlich möglicher Sieg am Sonntag würde den Weg ins obere Tabellendrittel ebnen. Allein dies ist Motivation genug.

 

-pg-

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