SG will Verfolgerstatus bewahren

Wird eine Menge Arbeit vor sich haben - Youngster Nicolas Rhotert wird wohl wieder das SG-Gehäuse hüten / Foto: P. Gebhardt (Archiv)

 

Auf die SG H2Ku wartet am Sonntag in Steißlingen ein äußerst heimstarkes Team

 

Wenn die SG H2Ku Herrenberg am Sonntag ab 16:30 Uhr in der Steißlinger Mindlestalhalle auf den gastgebenden TuS Steißlingen trifft, geht es für beide Mannschaften einmal mehr um den Verbleib im oberen Tabellendrittel. Die Gäste aus Herrenberg liebäugeln zudem mit der Fortführung ihrer erfolgreichen Miniserie.

 

Zwei Spiele hat die SG H2Ku zuletzt gewonnen, in Folge. In der äußerst ausgeglichenen Oberliga Baden-Württemberg hat dies bereits ausgereicht, um sich vom zehnten Platz vor zwei Wochen auf Rang drei zu katapultieren. Beim sonntäglichen Gegner hingegen genügte allein die Niederlage in der Vorwoche bei der SG Pforzheim/Eutingen (25:30), um seinerseits vom dritten Rang auf die siebte Position abzurutschen. Da sich momentan alle Teams bis auf den sehr stabilen TSV Blaustein ihre Auszeiten in Form von Niederlagen leisten, sind Erfolgsserien über mehrere Partien Gold wert. Mit diesem Wissen reist die SG H2Ku Herrenberg hochmotiviert, allerdings auch mit großem Respekt in den Hegau.

 

Dieser Respekt ist derweil mehr als begründet. Im Vorjahr noch als Aufsteiger mit einem respektablen 10. Platz gestartet, sorgen die Steißlinger auch in dieser Saison für Furore. Mit 11:9 Punkten dürfte sich der Gastgeber voll im Soll befinden. Beeindruckend ist vor allem die Heimstärke der Mannschaft von Trainer Jonathan Stich. Fünf Siegen steht nur eine Niederlage gleich am ersten Spieltag gegen die Bundesligareserve des TVB Stuttgart (25:33) gegenüber. Siege gegen den TSV Weinsberg (28:19) oder die SG Köndringen/Teningen (37:27) lassen erahnen, worauf sich die SG H2Ku am Sontag einstellen muss. Ein Grund für die beeindruckende Heimserie ist ohne Zweifel die Atmosphäre im Mindlestal. Über 500 Zuschauer sorgen bei den Heimspielen für eine Handballstimmung, die in der Oberliga absolut mit zum Besten gehört.

 

Dementsprechend vorgewarnt tritt der Tabellendritte aus Herrenberg am Sonntag die Reise nach Steißlingen an. Wie nah Erfolg und Misserfolg beieinanderliegen liegen können, haben die Gäste in der Vorwoche fast am eigenen Leib erfahren müssen. Nach komfortabler Führung mussten die Job-Schützlinge gegen die SG Heddesheim beim 29:27 am Ende noch einmal zittern. Und so wird auch am Sonntag die volle Konzentration über sechzig Minuten gefordert sein, um eventuell Zählbares aus Steißlingen mitzunehmen.

 

Wer am Unternehmen Auswärtssieg teilnehmen kann, steht allerdings noch nicht zu einhundert Prozent fest. Klar ist, dass Jannis Mezger, Christian Rau und Jan Kussmann weiter ausfallen. Chris Dürner laboriert an einer Wadenverletzung aus dem letzten Heimspiel und Torhüter Marvin Heinz kämpft noch immer mit den Folgen seiner Angina. Die Wahrscheinlichkeit ist also auch diesmal hoch, dass die Gäste mit einer einstelligen Zahl an Feldspielern anreisen.

Ein Grund für schlechte Leistungen war das in der jüngeren Vergangenheit allerdings nicht. Im Gegenteil. Momentan scheint es, als schweiße die Verletztenmisere das Team noch enger zusammen. Ob dies allerdings für ein Erfolgserlebnis ausreicht, muss aufgrund des drohenden Substanzverlustes noch abgewartet werden. Auch wenn die Favoritenrolle wohl leicht auf Seiten der Gastgeber liegt, sollten die Herrenberger allerdings auch auf Punkte in der Fremde hoffen dürfen.

 

 

-pg-

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