SG will Zug nach oben nicht verpassen

SG H2Ku peilt am Sonntag in Weinsberg beim Duell mit Tabellennachbarn einen Erfolg an / Mitfahren im Mannschaftsbus möglich

 

Ein richtungweisendes Duell steht am Sonntag für die SG H2Ku Herrenberg auf dem Programm. Um 17 Uhr will das Oberligateam beim TSV Weinsberg mit allen Mitteln versuchen, im Kampf um die Ligaspitze den Anschluss nicht zu verlieren. Eine Steigerung zu den letzten Spielen ist für das angestrebte Erfolgserlebnis aber unerlässlich.

 

Die Lage: Langsam scheint sich ein Trio an der Spitze abzusetzen, das den Aufstieg in die Dritte Liga unter sich ausmachen könnte. Sowohl der TVS Baden-Baden gegen Steißlingen (39:23) als auch die SG Pforzheim/Eutingen gegen Neckarsulm (29:15) zeigten eine Demonstration der Stärke. Und da sich auch der TV Willstätt beim etwas knapperen 28:23 gegen das Schlusslicht Lauterstein keine Blöße gab, zieht das Dreigestirn weiter scheinbar ungestört seine Kreise ganz oben im Klassement.

Die drei ärgsten Verfolger Weinsberg, Herrenberg und Weilstetten ließen hingegen allesamt Federn und stehen in den nächsten Wochen mehr denn je unter Zugzwang.

Auch im Tabellenkeller trennt sich langsam, aber sicher die Spreu vom Weizen. Mit Deizisau, Lauterstein und Blaustein haben sich in den letzten Wochen drei Teams „angeboten“, im Kampf um den Klassenerhalt den anderen Mannschaften den Vortritt zu lassen. Der Sieger des letzten Spieltages hieß sicherlich SV Remshalden, der mit dem nicht zu erwartenden Sieg in Weinsberg aufhorchen ließ.

 

Die Gastgeber: Des einen Freud, des anderen Leid. Der Remshalder Sieg vor Wochenfrist in der Weibertreuhalle brachte den Aufsteiger dem Klassenerhalt ein weiteren kleinen Schritt näher. Für den kommenden Gegner der SG H2Ku war das 30:33, zudem in eigener Halle, eine herbe Enttäuschung. Trotzdem kann man am Rande von Heilbronn mit der bisherigen Runde sicher sehr zufrieden sein. Als Aufsteiger im letzten Jahr schon hervorragender Fünfter, kam das Team von Trainer Stefan Fähnle im Gegensatz zur Vorsaison diesmal sehr gut aus den Startlöchern und mischt seit Beginn der laufenden Spielzeit ganz oben mit.

Da kam vor dem wichtigen Heimspiel gegen die SG H2Ku die Niederlage gegen Remshalden natürlich zur absoluten Unzeit. Und auch wenn Aufstiegsambitionen unter der Burg Weibertreu unausgesprochen bleiben, will der TSV Weinsberg den Anschluss nach oben ganz sicher nicht abreißen lassen. Und die Chancen für einen weiteren Coup gegen die Gäste aus Herrenberg stehen nicht einmal schlecht. Bereits im Vorjahr düpierte der damalige Aufsteiger die SG H2Ku in eigener Halle mit 28:26 ebenso wie im Hinspiel beim 37:32 in der Markweghalle.

 

Die Gäste: Allein durch das Hinspiel, als die SG H2Ku verdient gegen einen besseren Gegner unterlag, lässt sich die Favoritenrolle nicht unbedingt dem Tabellenfünften zuordnen. Sicher wird man dies in Weinsberg etwas anders sehen. Allein durch die Verteilung von Außenseiter- oder Favoritenrollen werden aber natürlich keine Handballspiele entschieden. Für Siege sind andere Faktoren entscheidend.

Dies mussten sich die Schützlinge von Trainer Alexander Job wieder am vergangenen Samstag eingestehen. Allein fünfzehn extrem schwache Minuten reichten aus, bei der Leistungsdichte innerhalb der Oberliga Baden-Württemberg, jegliche Siegchancen zu verspielen. Lediglich die intakte Moral sollten die Dürner, Maas und Co nach dem 29:31 in Schwäbisch Gmünd mit in den Bus nach Weinsberg packen.

Dass es auch anders geht, hat die SG H2Ku allerdings schon öfters, auch auswärts, unter Beweis gestellt. Und so fährt auch diesmal wieder die nicht unberechtigte Hoffnung auf einen Auswärtssieg mit nach Weinsberg. Dieser Auswärtserfolg wäre nicht nur für das Selbstvertrauen, sondern auch für das Tabellenbild enorm wichtig. Auch Markus Guse, der den erkrankten Alexander Job in Schwäbisch Gmünd an der Seitenlinie vertrat, hat nach Spielschluss festgestellt: „In Weinsberg stehen wir unter Zugzwang, wenn die Fahrt nicht ohne uns weitergehen soll“. In Herrenberg und Umgebung hofft man indes, dass der SG H2Ku dieses Szenario erspart bleibt.

 

Mitfahren im Fanbus nach Weinsberg

Die gute Nachfrage in den bisherigen Auswärtsspielen macht es möglich: Am Sonntag setzt die SG H2Ku zum Spiel beim TSV Weinsberg erneut einen Bus für Mannschaft und Fans ein. Die Abfahrt ist um 13:45 Uhr vom Hallenbad in Herrenberg. Anmeldungen sind unter nico(at)familie-kiener.de möglich. Die Mannschaft freut sich über jeden Fan, der sie zum Spiel in Weinsberg unterstützt.

 

 

SG-Zweite möchte sich Luft nach unten verschaffen

Wie auch die Oberligamänner geht es auch für die Landesligamannschaft der SG H2Ku um sehr viel. Am Samstag steigt um 17 Uhr in der Markweghalle das Duell mit der Spvgg. Mössingen um wichtige Punkte für den Klassenverbleib. Nach 0:8 Punkten im neuen Jahr steht das Team von Coach Markus Ilitsch inzwischen mächtig unter Druck. Um nicht endgültig in den Abstiegsstrudel zu geraten, ist ein Sieg gegen die Mössinger fast schon ein Muss. Das Team um die beiden Ex Sg-ler rangiert selbst im Moment auf einem Abstiegsrang und würde nur zu gerne gerade in Herrenberg punkten, um wieder im Rennen um den Klassenerhalt zu sein. Mit dem beeindruckenden 37:19 hat sich die Spvgg. Mössingen auf jeden Fall schon einmal für dieses hochbrisante Spiel warmgeworfen.

 

 

 

-pg-

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Nächstes Heimspiel

Sonntag, 23.09.2018,18:00 Uhr

SG Köndringen/Teningen

Markweghalle Herrenberg

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