„Siegeswille hat mich beeindruckt“

Christian Dürner hatte wegen seiner Leistung allen Grund zur Freude / Foto: Gebhardt

 

Alexander Job gelingt in Sandweier erfolgreiches Pflichtspieldebüt mit der SG H2Ku Herrenberg

 

Mit einem verdienten 32:28 (12:10) beim TVS Baden-Baden ist die SG H2Ku Herrenberg in die diesjährige Oberliga Baden-Württemberg eingestiegen. Dabei mussten die mitgereisten Anhänger des Gäuclubs während der Partie durch ein Wechselbad der Gefühle gehen, ehe der Auftaktsieg unter Dach und Fach war.

 

„Ich bin unheimlich beeindruckt von meiner Mannschaft, mit welchem Siegeswillen sie heute hier agiert hat“. Alexander Jobs Worte nach Spielende spiegelten seine Genugtuung über eine Leistung der SG H2Ku wider, die nahtlos an eine gelungene Saisonvorbereitung anknüpfen konnte. Dabei entging dem Coach der Spielgemeinschaft natürlich nicht, dass es in einigen Bereichen noch Luft nach oben gab.

 

Das Spiel begann mit einer Demonstration der Gäste, die von Anfang an keinen Zweifel an ihrem Vorhaben, zwei Punkte mitnehmen zu wollen, aufkommen ließen. Zumindest eine Viertelstunde lang. Bis zum eigenen 10:5 in der 17. Minute lief der Motor der Herrenberger auf Hochtoren. Torgefahr von allen Positionen und mit Tobias Barthold ein bestens aufgelegter Schlussmann im Gehäuse sorgten für ein scheinbar beruhigendes Polster für der SG H2Ku. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Coach der Gastgeber längst seine erste Auszeit nehmen müssen. Nach gerade einmal etwas mehr als sechs gespielten Minuten hatte Ralf Ludwig genug gesehen und rief sein Team zusammen. Fast im Alleingang hatte ein überzeugender Alexander Zürn mit drei Treffern für das 6:2 gesorgt. Im weiteren Verlauf durfte sich nun Cornelus Maas bis zum Schlusspfiff einer Manndeckung „erfreuen“.

 

Dem Vorsprung tat dies zunächst keinen Abbruch, dem flüssigen Kombinationsspiel aber schon. Als dann bereits nach 18 Minuten Max Fuhrmann nach der zweiten Zeitstrafe für längere Zeit geschont wurde und auch Chris Dürner seine erste Verschnaufpause benötigte, hatte die zweite Reihe zunächst sichtlich Probleme, ins Spiel zu finden. Eine zehnminütige Torflaute zwischen der 16. Und 26. Minute ließen den Vorsprung der Gäste zwar schmelzen, aus der Hand gaben sie ihn jedoch noch nicht. Verantwortlich dafür war ein starker Abwehrverbund, der in der ersten Hälfte nur 10 Gegentore zuließ. Das 12:10 zum Pausenpfiff hätte aber durchaus höher ausfallen können.

 

Der zweite Abschnitt stand dann zunächst im Zeichen der Hausherren, die nun ihrerseits ihre beste Phase im Spiel hatten. Der Ausgleich nach 33 Minuten war schnell erreicht und die erste Führung im Spiel schien nur eine Frage der Zeit. Nach 41 Minuten war es dann beim 18:17 aber soweit. Mehr noch, als Christian Fritz nach knapp 49 Minuten per Strafwurf zum 24:22 für den TVS Baden-Baden traf, sah manch einer der Gästefans die Felle für sein Team davonschwimmen. Doch nun kam der vom Trainer so gelobte Siegeswille in Spiel. Vor allem Christian Dürner, der insgesamt eine ganz starke Partie machte, wurde nun zum Lenker und Vollstrecker in einer Person. Die Räume, die sich durch die Manndeckung von Cornelius Maas ergaben, wurden nun konsequent genutzt.

 

Zwei ganz wichtige Aspekte gesellten sich nun noch hinzu. Zum Einen unterlief der Mannschaft in der Schlussphase kein technischer Fehler mehr, zum Anderen konnte das Team auch kräftemäßig noch einmal etwas draufpacken. Und so war nach dem 25:25 durch vier Tore in Folge mit dem 29:25 vier Minuten vor dem Ende der Sieg praktisch unter Dach und Fach. Mit dem 32:28 gelang der SG H2Ku Herrenberg exakt das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr an gleicher Stelle. Am kommenden Samstag stellt sich die Spielgemeinschaft dann erstmals in dieser Saison in einem Pflichtspiel dem eigenen Publikum vor. Zu Gast ist dann der noch verlustpunktfreie Aufsteiger TuS Steißlingen aus Südbaden.

 

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-pg-

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Samstag, 16.12.2017, 20:00 Uhr

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