Spielerische Konstanz als Schlüssel zum Sieg

SG H2Ku will am Sonntag gegen Neckarsulm an die letzte Heimspielleistung anknüpfen

 

Mit viel Optimismus geht die SG H2Ku Herrenberg am Sonntag ab 17 Uhr in ihr nächstes Heimspiel. Allerdings kommt auch der Gegner der Job-Sieben, die Neckarsulmer Sportunion, mit breiter Brust auf das Parkett der Markweghalle. Nicht zuletzt der jüngste Sieg des Aufsteigers gegen Plochingen sollte für den Gastgeber Warnung genug sein.

 

Die Lage: Mit dem TVS Baden-Baden und der SG Pforzheim/Eutingen haben sich in den vergangenen Wochen zwei klare Aufstiegsaspiranten herauskristallisiert. Mit souveränen Heimsiegen gegen Deizisau bzw. Schwäbisch Gmünd haben sich beide Teams auch am Wochenende schadlos gehalten. Während der ärgste Verfolger, der TV Willstätt, in Steißlingen beim 27:30 Federn ließ, konnte die SG H2Ku Herrenberg mit dem Sieg in Weinsberg auf den vierten Platz vorrücken. Alle Verfolger sind nun aber auf Ausrutscher des Spitzenduos angewiesen.

In der Abstiegszone konnten sich Söflingen, Steißlingen und Neckarsulm mit Siegen etwas freischwimmen, während es für Deizisau am Tabellenende langsam eng wird. Das bisherige Schlusslicht, die SG Lauterstein, kann nach dem überraschenden 38:29 in Remshalden hingegen wieder etwas optimistischer auf das Restprogramm schauen.

Die Gäste: Als nach dem zehnten Spieltag die ersten Bilanzen in der Oberliga Baden-Württemberg gezogen wurden, stand für die meisten Experten sicher der Name NSU Neckarsulm ganz weit oben auf der Liste der Abstiegskandidaten. Mit 4:16 Punkten wurde der Aufsteiger nach solidem Start mit 4:4 Zählern durch sechs Niederlagen in Folge an das Tabellenende gespült. Es war die Zeit, als die Audistädter viel Lehrgeld zahlen mussten. Auch gegen die SG H2Ku zog man seinerzeit mit 25:29 den Kürzeren, ohne dass dafür der Gäuclub sonderlich glänzen musste.

Damit war aber auch das Ende der Talsohle erreicht. Die folgenden elf Spiele sollten für das Team von Trainer Peter Baumann zur wahren Erfolgsgeschichte werden. Vor allem der Rückraum mit Clemens Borchard, Fabian Göppele und Felix Trumpp im Verbund mit Kreisläufer Henning Tittel sorgten für beeindruckende 15:7 Punkte. Zum Vergleich: Die SG H2Ku Herrenberg sammelte im gleichen Zeitraum sogar zwei Zähler weniger. Der Klassenerhalt dürfte somit für die Sportunion durchaus realistisch sein.

Die Gastgeber: Auch wenn die Serie der NSU Neckarsulm beeindruckt, durch die Leistungsdichte in der Liga ist der Klassenverbleib noch längst nicht in trockenen Tüchern. Daher ist am Sonntag in der Markweghalle mit einem hoch motivierten Gegner zu rechnen.

Allerdings sollte trotz aller Statistik die SG H2Ku als klarer Favorit ins Spiel gehen. Vor allem die Qualität des Kaders der Hausherren sollte für einen Sieg den Ausschlag geben können. Allerdings sollte kein Fan des Tabellenvierten einen Selbstläufer erwarten. Zu wankelmütig waren in der Vergangenheit die Leistungen der Job-Sieben. Als schematisches Muster für den erhofften Sieg soll dabei das letzte Heimspiel gegen den SV Remshalden vor drei Wochen dienen. Auch wenn gegen den SVR kein Feuerwerk gezündet werden konnte, lieferte der Gäuclub über sechzig Minuten eine gute Leistung über die gesamte Spielzeit ab. Ein klares 30:23 war die logische Folge.

Und nicht zuletzt dürfte das Spiel vom vergangenen Sonntag für ein Hochgefühl sorgen. Beim 27:24 im Spitzenspiel gegen den TSV Weinsberg brillierte vor allem die Defensive der SG H2Ku. Allerdings mussten die Herrenberger die letzten zwanzig Minuten auf ihren Kapitän verzichten. Ob Christian Dürner nach dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung am Sonntag ins Geschehen eingreifen kann, dürfte dabei mehr als fraglich sein.

Trotz dieser offenen Personalie wird das Team alles dafür tun, die beiden Punkte in der Markweghalle behalten zu können. Schließlich wollen die Spieler mit einem Erfolgserlebnis zum Spitzenspiel eine Woche später zur SG Pforzheim/Eutingen fahren.

 

SG H2Ku II mit neuem Selbstvertrauen ins Spiel nach Reutlingen

Nach dem erlösenden ersten Sieg im Jahre 2018 gegen die Spvgg. Mössingen fährt die Landesligamannschaft der SG H2Ku mit neuem Selbstvertrauen am Samstag in die Storlach-Sporthalle zur heimischen TSG Reutlingen. Um 19:30 Uhr sollen die nächsten Punkte für den Klassenerhalt eingefahren werden. Gerade gegen die Reutlinger haben die Spieler von Trainer Markus Ilitsch noch etwas gutzumachen. Im Hinspiel unterlag die Zweite nach einer mäßigen Leistung in der Haslacher Sporthalle knapp mit 21:22. Für die Reutlinger wäre ein Sieg allerdings ebenso enorm wichtig, Beide Teams stehen im Klassement mit 16 Pluspunkten im unteren Mittelfeld und könnten mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen. Für reichlich Brisanz ist also gesorgt.

 

 

 

-pg-

Männer
Nächstes Heimspiel

Sonntag, 23.09.2018,18:00 Uhr

SG Köndringen/Teningen

Markweghalle Herrenberg

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