„Wollen uns für unser Spiel belohnen“

Fabian Gerstlauer fordert vor dem Traditionsduell gegen die SG Köndringen/Teningen eine bessere Chancenverwertung von seiner Mannschaft

 

Am Samstag um 20 Uhr empfängt die SG H2Ku Herrenberg mit der SG Köndringen/Teningen fast schon einen guten alten Bekannten. Auch wenn sich beide Teams nach vielen gemeinsamen Drittligajahren nun in der Oberliga Baden-Württemberg gegenüberstehen, hat das Duell nichts von seinem Reiz verloren.

 

Der vergangene Sonntag hielt für die SG H2Ku zwar keine Punkte bereit, die Partie beim TuS Schutterwald (28:29) hat trotzdem, mit etwas Abstand betrachtet, einiges an positiven Aspekten aufgezeigt. Das Einzige, womit Fabian Gerstlauer einmal mehr haderte, war die mangelhafte Chancenverwertung. Und so hat der Coach der Herrenberger für das kommende Spiel auch einen einfachen Wunsch: „Wir wollen uns endlich einmal für unser gutes Spiel belohnen“. Es nütze nichts, wenn die gut herausgespielten Möglichkeiten nicht im Tor des Gegners landen. Gegen die SG Köndringen/Teningen hofft Gerstlauer nun auf Besserung.

 

Dabei ist dem Trainer natürlich bewusst, dass es insgesamt einer guten Tagesform bedarf, um die Badener zu bezwingen. Nach dem Drittligaabstieg vor zwei Jahren reichte es bisher für das Team vom früheren dänischen Nationaltrainer Ole Andersen stets zu Spitzenplatzierungen. Der ganz große Wurf, sprich der Wiederaufstieg, blieb dem Verein aber verwehrt. Und auch in dieser Saison wird eine Rückkehr in die dritte Liga äußerst schwer werden. Mit bisher 6:6 Punkten liegen die Gäste bisher im Mittelfeld der Tabelle. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass der Weg bisher mit den Meisterschaftsfavoriten aus Neuhausen/Filder, Pforzheim/Eutingen und Baden-Baden recht steinig war.

 

Zwei Punkte weniger (4:8) weist dagegen bisher die Bilanz der SG H2Ku Herrenberg auf. Mit der SG Köndringen/Teningen hat der Gäu-Club nun den vom Papier her bisher schwersten Gegner vor der Brust. Für das Spiel bleibt aber allein mit dem Blick auf die Tabelle die Vorgabe ganz klar. Zwei Pluspunkte sollen nach dem Schlusspfiff das Konto der Herrenberger zieren. Mit aller Macht soll ein Abgleiten Richtung Tabellenende vermieden werden. Neben der besseren Chancenverwertung setzt Fabian Gerstlauer natürlich auch auf seine Abwehr, die in Schutterwald nach einigen Anlaufschwierigkeiten recht sattelfest agierte. Allerdings kehrten auch einige Akteure mit leichten Blessuren aus der Ortenau zurück. Ärger hat es dagegen den Kontrahenten aus Teningen erwischt. Gleich fünf Stammspieler musste Ole Andersen im letzten Spiel gegen den HC Neuenbürg (29:29) ersetzen. Wer davon am Samstag wieder auflaufen kann, wird sich dabei zeigen müssen.

 

Die Fans in der Markweghalle hoffen aber vor allem auf die Fortsetzung einer großen Serie. Seit dem Jahr 2000 stehen sich beide Mannschaften in Oberliga und dritter Liga gegenüber. In den absolvierten vierzehn Heimspielen musste sich die SG H2Ku dabei nur ein einziges Mal geschlagen geben. Das ist aber auch schon fast dreizehn Jahre her. Im November 2006 entführten die Badener mit einem 34:29 letztmalig zwei Punkte aus der Markweghalle. Keine Frage, aus Sicht der Gastgeber darf es bei diesem bisher einzigen Sieg der Gäste bleiben.

 

SG H2Ku 2 spielt Sonntag in Unterhausen

Nach zweiwöchiger Pause steigt auch die Zweite der SG H2Ku Herrenberg wieder ins Spielgeschehen der Bezirksliga ein. Das Team von Trainer Florian Falk tritt dabei am Sonntag um 17 Uhr bei der SG Oberhausen/Unterhausen 2 an. Es wird das Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, deren Start in die Saison nicht unterschiedlicher hätte verlaufen können. Während der Gastgeber in den bisherigen zwei Spielen noch keinen Pluspunkt einfahren konnte, steht die SG H2Ku 2 mit drei Siegen an der Spitze der Bezirksliga. Davon sollte sich die Mannschaft aber nicht täuschen lassen, sind doch viele Teams gegen Spitzenteams immer noch etwas mehr motiviert. Trotzdem geht der Gäuclub natürlich als Favorit in die Partie und möchte dieser Rolle mit einem Sieg gerecht werden.

 

 

-pg-

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Samstag, 23.11.2019, 20 Uhr

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