Zum Abschluss noch einmal glänzen

SG H2Ku möchte sich mit Heimsieg gegen Lauterstein versöhnlich von den eigenen Fans und drei Spielern verabschieden

 

Das letzte Heimspiel steht vor der Tür. Jedes Jahr ist dies ein Moment mit Sentimentalität und einer Rückschau auf die vergangene Spielzeit. Das wird auch wieder am Samstag so sein, wenn die SG H2Ku Herrenberg um 19:30 Uhr die SG Lauterstein empfängt. Auf Herrenberger Seite stehen der versöhnliche Saisonabschluss und die Verabschiedung von Tobias Barthold, Cornelius Maas und Fabian Gerstlauer im Vordergrund. Die Gäste hingegen werden um jeden Meter Parkett kämpfen, um den Abstieg aus der Oberliga Baden-Württemberg noch zu verhindern.

Die Lage: Der erste Aufsteiger in Liga Drei steht fest. Der TVS Baden-Baden feiert mit dem klaren 34:28 gegen den unmittelbaren Verfolger SG Pforzheim/Eutingen den Gang eine Spielklasse nach oben. Durch die Niederlage rutscht Pforzheim von Platz zwei einen Rang nach unten hinter dem punktgleichen TV Willstätt, der beim 31:31 in Plochingen ebenfalls Federn ließ. Noch ärger erwischte es die SG H2Ku, die beim Schlusslicht in Viernheim unterlag und sich damit aus dem Aufstiegsrennen verabschiedete.

Am Ende der Tabelle spitzt sich die Situation immer weiter zu. Nach Lage der Dinge werden vier Teams direkt absteigen. Wer dies sein wird steht allerdings noch nicht fest. Sechs Teams stehen noch zur Auswahl, alle sind durch nur zwei Pünktchen getrennt. Wie eng es im Tabellenkeller zugeht, beweist wohl folgendes Detail. Hätte die SG Lauterstein am vergangenen Wochenende nicht durch ein Kempa-Treffer in letzter Sekunde das 29:29 in Deizisau erzielt, wäre das Team nicht auf Rang 13, sondern neues Tabellenschlusslicht.

Die Gäste: Jene SG Lauterstein gibt nun am Samstag in der Markweghalle ihre Visitenkarte ab. Wie schon geschrieben, steckt das Team von Trainer Wolfgang Funk mitten im Abstiegskampf. Dass die SGL überhaupt noch eine Chance besitzt, die Liga zu halten, verdankt sie einer enormen Steigerung in den letzten Wochen. Nachdem die Vorrunde mit 11:19 Punkten schon durchwachsen war, startete Lauterstein mit fünf Niederlagen in Folge denkbar schlecht ins Jahr 2018. Die folgenden 9:7 Punkten brachten die Mannschaften aber wieder ins Geschäft.

Besondere Beachtung verdienen dabei sicher die Siege gegen den frischgebackenen Meister TVS Baden-Baden, den TSV Weinsberg oder auch den TV Plochingen. Dass genügend Qualität im Kader der SG Lauterstein für den Klassenerhalt steckt, bekam im November letzten Jahres schon die SG H2Ku Herrenberg zu spüren, als die Job-Sieben in der Kreuzberghalle mit 27:29 unterlag.

Die Gastgeber: Nun steht also das Rückspiel in der Markweghalle an. Für die SG H2Ku Herrenberg steht dabei nicht nur die Wiedergutmachung aus dem Hinspiel auf dem Plan im Vorfeld der Partie. Es geht um weit mehr für das Team von Trainer Alexander Job. Nach zwei völlig überraschenden und auch unnötigen Niederlagen in den beiden letzten Partien gegen die jeweils Tabellenletzten ist die Mannschaft in eigener Halle in die Pflicht genommen. Dass die Mannschaft mehr Qualität besitzt, als sie zuletzt zeigte, ist unbestritten. Ein Rätsel bleibt indes, warum diese Qualität nicht aufs Parkett gebracht werden kann.

Das letzte Heimspiel der Saison sollte da gerade recht kommen, um dieses Bild wieder etwas gerade zu rücken. Mit einem positiven Eindruck könnten die Fans sicher versöhnlich in die Sommerpause verabschiedet werden.

Apropos Verabschiedung: Nach dem Spiel gegen die SG Lauterstein werden Tobias Barthold, Cornelius Maas und Fabian Gerstlauer aus den Reihen der SG H2Ku verabschiedet. Eine nochmals volle Halle würde nicht nur den Spielern, die den Verein verlassen, sicher gut tun.

 

 

-pg-

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Samstag, 25.08.2018, 16:00 Uhr

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