Zwei Punkte als klare Zielvorgabe

Für die SG H2Ku geht es am Samstag gegen Bittenfeld um den Anschluss ans Mittelfeld / Die "Zweite" reist zum Gipfeltreffen

 

Die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg stehen beim Heimspiel am Samstag ab 20 Uhr in der Markweghalle bereits etwas unter Zugzwang. Gegen den Tabellenvorletzten TV Bittenfeld 2 soll unter allen Umständen ein Doppelpunktgewinn eingefahren werden, um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen. Da auch die Gäste aus dem Waiblinger Teilort jeden nur möglichen Punkt benötigen, dürfen sich die Zuschauer auf ein höchst intensives Spiel freuen.

 

Mit einer Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit verspielte die SG H2Ku am letzten Wochenende einmal mehr einen möglichen Punktgewinn. Beim Tabellendritten HSG Konstanz 2 war so am Ende beim 27:34 nichts mehr zu holen. Am Samstag geht es für das Gerstlauer-Team nun gegen eine Mannschaft, die in dieser Saison wie auch die Gastgeber mit dem bisherigen Abschneiden nicht zufrieden sein kann.

 

Noch in der vorigen Saison überzeugte die Bittenfelder Bundesligareserve als Aufsteiger mit Rang sechs. Mit so erfahrenen Spielern wie Alexander Heib, Daniel Sdunek oder Martin Kienzle im Kader war auch in dieser Saison mit dem TVB 2 zu rechnen. Zumal zu Saisonbeginn mit Simon Baumgarten der frühere Kapitän des Bundesligisten TVB Stuttgart zum Team stieß. Nach langwierigen Verletzungsausfällen von Heib und Baumgarten, zwischendurch fiel auch noch Torwart Sdunek aus, kam die Mannschaft nur schwer in Tritt. Dass Trainer Thomas Randi auch noch sechs Neuzugänge integrieren musste, tat dabei wohl sein Übriges. Mit dem Halblinken Martin Kienzle und Kreisläufer Alexander Bischoff verfügt das Bittenfelder Team zwar über zwei absolute Goalgetter, den momentanen Absturz auf den vorletzten Platz mit nur vier Pluspunkten konnten aber diese beiden auch nicht verhindern.

 

Die SG H2Ku Herrenberg wird trotzdem davon ausgehen müssen, dass der Gegner weit besser sein dürfte, als es das Tabellenbild vermuten lässt. Was beide Mannschaften in dieser Saison mit Platz elf und Platz fünfzehn im Klassement hinterherhinken lässt, liegt hauptsächlich in der schwächelnden Offensivkraft begründet. In der Vorsaison noch mit Spitzenwerten ausgestattet, sind die Torerfolge in dieser Spielzeit eher rar gesät. Nur die NSU Neckarsulm erzielte bisher weniger Tore.

 

Wo der Hebel für den Samstag anzusetzen ist, liegt demnach auf der Hand. SG- Coach Fabian Gerstlauer weiß aber auch, dass die Qualität für erfrischenden Offensivhandball durchaus vorhanden ist. 41 Treffer gegen die SG Köndringen/Teningen vor wenigen Wochen bestätigten dies eindrucksvoll. Aber auch lediglich sechzehn Treffer gegen die SG Pforzheim/Eutingen sprechen eine klare Sprache in die andere Richtung.

Diese Zahlenspiele sind zum Anpfiff in der Markweghalle aber ohnehin nur Makulatur. Es geht letztlich um zwei eminent wichtige Punkte. Gewinnt die SG H2Ku, ist der Abstand mit zehn Pluspunkten nach unten in die Abstiegszone etwas beruhigender. Verliert der Gäu-Club allerdings, könnte es für die SG ein schwieriger Spätherbst werden .

 

Deshalb ist es für Fabian Gerstlauer umso wichtiger, dass ihm sein kompletter Kader zur Verfügung steht. Auch wenn es wie schon in Konstanz Spieler mit Blessuren gibt, für die Partie gegen den TV Bittenfeld 2 brennen alle Aktiven.

 

SG H2Ku 2 vor absolutem Spitzenspiel

Mehr Spitzenspiel geht nicht. Wenn am Samstag ab 18:30 Uhr in der Rankbachhalle die Spvgg Renningen als Gastgeber die SG H2Ku Herrenberg 2 empfängt, ist dies das Gipfeltreffen der Bezirksliga schlechthin. Die Renninger gehen zwar als Tabellenführer ins Spiel, haben allerdings schon zwei Minuspunkte auf der Negativseite. Auf der anderen Seite macht die SG H2Ku als verlustpunktfreier Spitzenreiter seine Aufwartung.

Die Spvgg Renningen geht trotz der zwei Minuspunkte wohl als leichter Favorit ins Spiel. Einerseits bauen die Renninger natürlich auf ihren Heimvorteil, andererseits überzeugte die Spielvereinigung bei ihren Siegen weit mehr als die Herrenberger. Diese hatten bei ihren sechs Doppelpunktgewinnen immer wieder einmal Probleme, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Allerdings sprechen die knappen Erfolge aber auch für ein gutes Nervenkostüm der „Zweiten“. Letztlich wird am Samstag die Tagesform entscheiden. Im Lager der SG H2Ku hofft man natürlich dabei auf eine Fortsetzung der relativ knappen Siege.

 

 

-pg-

 

 

 

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