Zwei Punkte als klares Ziel

Zwei Punkte klar im Visier - Chris Dürner will sein Team am Sonntag zum Sieg führen / Foto: P. Gebhardt (Archiv)

 

SG H2Ku peilt nach drei Niederlagen in Folge bei der SG Heddesheim einen vollen Erfolg an / Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus

 

Für die SG H2Ku Herrenberg steht am Sonntag die weiteste Fahrt der laufenden Saison in der Oberliga Baden-Württemberg auf dem Programm. Bei der nordbadischen SG Heddesheim steht für die Mannschaft von Trainer Alexander Job ab 17:30 Uhr nur ein Sieg zur Debatte, um ein weiteres Abrutschen in der Tabelle zu verhindern.

 

Es ist mehr als augenscheinlich. Bei den Spielern der SG H2Ku ist der Akku längst im roten Bereich angekommen. Zum Ende der Spielzeit macht sich die monatelange Verletztenmisere nun auch in den Ergebnissen bemerkbar. Konnte Alexander Job noch vor wenigen Wochen zumeist lobende Worte für seine Mannschaft und ihr Spiel finden, musste der Coach in den letzten Spielen fast zwangsläufig den Substanzverlust beklagen.

 

„Dass ein solches Szenario nicht die ganze Saison zu kompensieren ist, war mir schon vor Wochen klar“, zeigt der Coach durchaus Verständnis für Leistungsschwankungen seines Teams. Was Job allerdings in den letzten beiden Spielen deutlich missfiel, waren die nicht eingehaltenen Absprachen im Spiel der Herrenberger. Genau da soll am Sonntag nun angesetzt werden, um die dringend nötigen Punkte beim Tabellenschlusslicht einzufahren.

 

Die SG Heddesheim ging mit einem einzigen Ziel in die Saison. Als Aufsteiger sollte die Klasse gehalten werden. Nachdem dies vor zwei Jahren nicht gelang, mussten die Verantwortlichen aus dem Nordbadischen auch nach dem Wiederaufstieg erkennen, dass die Marke Oberliga etwas zu groß für die Heddesheimer ist. Wobei die spielerische Qualität des bereits feststehenden Absteigers während der bisher absolvierten Partien durchaus mehrfach aufblitzte. So brachte das Schlusslicht das Kunststück fertig, dem Spitzenreiter TSV Blaustein mit einem 29:27 eine von nur vier Niederlagen zuzufügen. Auch das Remis gegen den TV Bittenfeld 2 ließ seinerzeit aufhorchen. Und auch das Hinspiel in Herrenberg konnte die SG H2Ku beim 29:27 erst in den letzten Sekunden eintüten.

Der letzte Sieg datiert derweil vom 9. Dezember letzten Jahres. Der Gegner beim damaligen 29:20 hieß pikanterweise TV Weilstetten. Gegen eben jene Mannschaft, die am vergangenen Wochenende beide Punkte aus der Herrenberger Markweghalle entführen konnte.

 

Trotzdem geht die Herrenberger Spielgemeinschaft als klarer Favorit ins Spiel in der Nordbadenhalle. Schließlich stehen letztlich nur magere sieben Pünktchen auf der Habenseite der Hausherren. Auch die weiterhin angespannte Personalsituation bei den Gästen ändert daran nichts. „Wir wollen beide Punkte aus Heddesheim mitnehmen“, stellt Alexander Job unmissverständlich klar.

Auf wen der Herrenberger Trainer am Sonntag dabei zurückgreifen kann, ist noch nicht abschließend geklärt. Neben den Langzeitverletzten steht der Einsatz von Max Fuhrmann noch in den Sternen. Der Rückraumakteur leidet unter einem grippalen Infekt.

Unterdessen sind die angepeilten Zähler vor allem deshalb extrem wichtig, um den theoretisch noch immer nicht sichergestellten Klassenerhalt einen großen Schritt voranzubringen.

Die Klasse der einsatzfähigen Spieler sollte für das Vorhaben durchaus ausreichen. Nötig ist dafür vor allem aber einmal mehr das Abrufen der eigenen Leistungsstärke. Dann dürften die Punkte 25 und 26 für eine entspannte Heimfahrt aus Nordbaden sorgen.

 

Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus

Zum letzten Mal im Spieljahr 201819 setzt die SG H2Ku einen Mannschaftsbus ein. Wer die Mannschaft beim Auswärtsspiel bei der SG Heddesheim unterstützen möchte, hat die Gelegenheit, in diesem mitzufahren. Die Abfahrt ist am Sonntag um 13:45 Uhr vom Hallenbad in Herrenberg. Anmeldungen sind bitte an jannis-mezger(at)web.de zu richten. Die SG H2Ku freut sich über zahlreiche Unterstützung.

SG H2Ku 2 will Minichance wahren

Wenn man keine Chance hat, sollte man diese nutzen. Unter diesem Motto reisen die Landesligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Samstag um 20 Uhr zur HSG Rottweil. Die Gastgeber stehen im Mittelfeld der Tabelle und haben nach unten genügend Luft, können aber durchaus noch den einen oder anderen Platz nach oben klettern. Unmotiviert wird die HSG also kaum ins Spiel gehen. Trotzdem werden die Schützlinge von Trainer Florian Falk alles versuchen, jede auch nur theoretische Chance zum Klassenerhalt zu nutzen.

 

 

-pg-

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